Sbf Schelfsburg: Feuerprobe bestanden

Lange Funkstille, ich weiß, aber ganz untätig war ich nicht. Schelfsburg hat auf dem Fremotreffen Cloppenburg seinen ersten „richtigen“ Fremo-Einsatz erfolgreich überstanden.

schelfsburg-clp

Zwar war es noch nicht als echter Schattenbahnhof eingesetzt, sondern „nur“ als Stückgutumladehalle (im Wiki steht mehr zum Thema), aber auch da rollten pro Fahrplansession einige Züge rein und raus. Ohne Probleme.

Auch der Aufbau ging schneller als gedacht (danke an Timo für die Hilfe), und auch meine endgültige Behelfselektrik (mehr dazu demnächst) hat sich bewährt. Es fehlt also wirklich nicht mehr viel, und auch im aktuellen Zustand darf das Ding als betriebsfähig gelten, und als dauerhaftes Angebot an alle Fremo-Arrangementplaner im Norden auch.

Am schönsten waren aber die skeptischen Gesichter gewisser Leute, als ich da meinen Kellerregalbausatz ins Arrangement trug. Gesagt hat aber kaum einer was, und wenn, dann meistens eher Positives. Naja. Es funktioniert, das ist ja auch die Hauptsache.

Neue Bilderseite: Bf Weenzen

Ein stillgelegtes Privatbahnhöfchen, von dem ich Frank schon vor Monaten mal Bilder versprochen hatte. Jetzt, wo da endlich nicht mehr diese eklige kalte weiße Pampe alles zukleistert, ist’s an der Zeit, das Versprechen zu erfüllen. Und im Gegensatz zur vorgestrigen Ankündigung ist der Kram diesmal auch wirklich online. :-) Voilà:

weenzen

Viel Spaß beim Bilderkucken!

Update: Frank hat inzwischen auch einen Artikel im Wiki zu Weenzen. Aus den Fotos wird man nämlich nicht schlau, was den ehemaligen Gleisplan betrifft. Das liegt aber nicht an den Fotos, auch dem Fotografen (Ermel) war er nach einer halben Stunde des Rumstolperns im Weenzer Schotter noch nicht so recht klar …

Sbf Schelfsburg: Nullter Einsatz und erste Ideen

Letztes Wochenende haben wir (Jörg, Timo, Tobias, Martin und ich) im Schulzentrum Rodenberg eine kleine Ausstellung mit Fremodulen bestritten: Jörgs Bahnhof Pappelau, der Schattenbahnhof (Sbf) Madderup, ein paar Streckenmodule und … da fehlte was. Genau: ein zweiter Sbf mußte her! Beschlossen wir so ca. hundert Stunden vor Start in unserem zwar nicht mehr sonderlich jugendlichen, aber trotzdem beachtlichen Leichtsinn. Und weil die anderen mit dem Bau von Modulen, dem Erstellen des Fahrplans und ähnlichen Aktivitäten voll ausgelastet waren, blieb der Sbf halt an mir hängen.

schelfsburg Gesamtansicht. Foto: Jörg

Es entstand diese ad-hoc-Konstruktion (um das unschöne Wort „Improvisation“ zu vermeiden ;-) ) aus Ikea-Ivar-Regalteilen, die seit Jahren unbeachtet in meiner Garage ihr Dasein fristeten, und Roco-Line-Gleisen mit Bettung (Leihgabe von Frala), die sich wider Erwarten recht gut bewährt hat. So gut, daß ich nun erwäge, daraus einen permanenten Sbf zu machen. Der Bauaufwand dazu wäre sehr überschaubar: eine etwas zügiger zu installierende Stromversorgung der Gleise als die hier angewandte freihandgelötete Flatterverdrahtung (dann wohl auch wohl mit eigener Boostereinspeisungsschnittstelle, nehme ich mal an), auf das notwendige Maß abgelängte Regalstützen mit einer dauerhaft reversibel lösbaren Befestigung für Stützkreuze und einer Höhenverstellung durch Schraubfüße, Halteleisten für Wagenkarten zwischen den Gleisen, ein paar Wagenkarten-, Frachtzettel- und Fredhalter und ähnliches Zubehör, ein Einfahrsignal (das auf dem Bild dient nur der Optik und gehört eigentlich zu Pappelau) und vielleicht auch eine gestaltete Einfahrt. Und etwas Farbe auf die arg patinierten Regalteile, die einst schon fast im Sperrmüll lagen.

Die Frage ist: Lohnt sich das? Sprich: braucht der Fremo einen weiteren Schattenbahnhof? Das Ding hat den gewaltigen Vorteil, sehr einfach längenvariabel zu sein. In Rodenberg lief er mit 3,20 Metern Gesamtlänge und geschätzt knapp 2,50 m maximaler Nutzlänge, was für den Betrieb dort vielleicht etwas knapp war, aber Madderup ist ja auch nicht größer. Aber die Erweiterung in 40-cm-Schritten beschränkt sich auf eine weitere Regalstütze, zwei Bretter, ein paar Rocoline-Gleise und ein paar Kabel, schon ist das Ding auch für richtige Fremotreffen oder sogar die Hauptbahn (schluck :-) ) zu gebrauchen. Und sieben Gleise sind ja auch schon nicht so schlecht. Zweigleisige Einfahrt? Hm, mussich mal kucken, ob die Weichen reichen, müßte aber auch gehen …

Den Nachteil will ich nicht verschweigen: die Aufbauzeit. Zwar fiele die Löt-Orgie, die in Rodenberg am längsten gedauert hat, weg — aber trotzdem ist so ein Regal nicht so schnell hochgezogen wie ein gut gemachtes Fremodul, und auch wenn es zerlegt weniger Volumen braucht (das ganze Gerödel paßt locker in meinen Golf Weder-Plus-noch-Variant), so wiegt es doch um einiges schwerer als ein solches. Auch die Gleise würden nicht permanent verlegt werden, allein schon um Ausrichtungs-Problemen an den Regalbrett-Stößen aus dem Weg zu gehen, aber auch wegen ihrer weiterhin erwünschten flexiblen Verwendbarkeit.. Insgesamt wird das Ding auch mit Routine kaum unter einer Stunde aufzustellen sein.

schelfsburg-wstrDie Weichenstraße. Foto: Martin

Sogar einen Namen hat das Ding schon: „Schelfsburg an der Ivar“, nach dem englischen Wort „shelf“ für Regal und wegen der klanglichen Nähe zu einer gewissen Stadt hier in der Gegend, der ein bekanntermaßen volkswagenaffiner Mensch wie ich eine wohlwollende Sympathie entgegenbringt. :-) Wo der Flußname herkommt, sei dem Leser als Übungsaufgabe überlassen. ;-)

Mehr demnächst in diesem Theater. Und die detaillierte Planung beginnt auch schon: im Frokelwiki, Ehrensache. Weitere Bilder von der Ausstellung gibt’s hier.

Neue Mediawiki-Version für das Frokelwiki

Das Modellbahnfrokler-Wiki ist seit heute wieder auf dem neuesten Software-Stand. Durch  das Update stehen eine Reihe neuer Spezialseiten zur Verfügung und es ist endlich möglich, Benutzer oder IP-Adressen zu sperren, wenn von dort nur Kommentar-Spam ins Wiki kommt.

Die Artikel und Benutzerseiten sind unbeschadet in der neuen Version angekommen. Das altbewährte altbackene ;) Layout ist auch immer noch das selbe. Es gilt also das gute alte Herbert Grönemeyer-Motto „Bleibt alles anders“. In diesem Sinne viel Spaß beim Stöbern und Schreiben im Wiki.

Der Jupiter beim Nasenvergleich

Wie manch Leser des Frokelwiki wissen dürfte, bastel ich gerade an einem Feuerwehr-Löschzug der Epoche 3a herum, bestehend aus drei Rundhauber-Magirussen. Der interessanteste davon dürfte die Drehleiter werden, die bekommt nämlich das schwere Jupiter-Fahrwerk als Basis und nicht, wie im Preiser-Bausatz vorgesehen, das leichte namens Mercur.

Damit einher geht beim Vorbild auch ein dicker Achtzylinder mit einer entsprechend längeren Motorhaube. Die hat bei meinem Modell ein Wiking-Lastzug gespendet. Nach dem Lackieren treffen sich nun der sehr unfertige Jupiter und ein kaum fertigerer Mercur zum Nasenvergleich.

jupiternase

Fazit: Der Umbau lohnt sich. Das Auto wirkt gleich ganz anders. Und wegen der dicken roten Nase habe ich es dann auch gleich, passend zur Jahreszeit, auf den Namen „Rudolf“ getauft ;-)