Mehr Böden wagen … äh, Wagenböden

Ich hatte ja neulich schon mal die aus Echtholz gelaserten Wagenböden von Kotol gezeigt und war davon auch vollumfänglich begeistert.  Naja, ich sag mal so …

Vorn Kotol, mittig Moebo, hinten zum Vergleich ein sehr guter Serienboden im Brawa R 20 (Stuttgart), der wegen seiner vorbildgerecht längs statt quer angeordneten Bohlen auch drinbleiben darf.

… das Bessere ist des Guten Feind.  Der graue Wagen (ein Pdkh 31 der P.K.P., hierzulande bekannter als schnöder R 10 (Stuttgart) von Roco) trug nämlich, so wie er nach meinem Fischzug in der elektrischen Bucht zappelnd im Netz lag, einen Wagenboden aus gelasertem Papier von Moebo.  Und der, mit seinen Abnutzungsspuren und seiner Mehrfarbigkeit, hat mich völlig überzeugt.

Moebo. Farbton „natur strapaziert“ :-)  Der Wagen muß aber trotzdem nochmal zerrupft werden, der Boden liegt viel zu hoch.  Wie man dem abhelfen kann, steht in diesem Beitrag.

Nein, Kotols Böden aus Echtholz sind deswegen nicht schlecht …

Kotol. Kann man auch nehmen, es sollte ja sowieso nicht alles gleich aussehen.  Die gravierten Befestigungsschraublöcher sehen auf wenig strapazierten Böden ja auch toll aus; auf ramponierten wird man sie eh kaum erkennen.

… aber meine Huckepack-Wagen bekommen Moebo-Böden, soviel ist jetzt wohl sicher.  Moment – Huckepack-Wagen?  Jawohl …

Krupp Titan von Brekina, auf einem Pikowagen unterwegs zwischen Hamburg und Frankfurt/Main, Sommer 1955. Bis dahin ist noch viel zu tun, vor allem die Wagenböden müssen viel weiter runter … so wäre das eine Lademaßüberschreitung :-/

… mehr dazu demnächst in diesem Theater!