Schon wieder Gebastel an der Optik

… nein, nicht von Güterwagen, leider, sondern von diesem Blog hier.

Da entweder ich das schicke neue Responsive-Theme kaputtkonfiguriert habe oder ein Update dasselbe angeschossen hat, habe ich nach einem kurzen Fallback aufs bisherige, für breitere oder schmalere Bildschirme nur unzureichend taugliche alte Theme mal wieder ein komplett neues installiert.  An dem kann man auch nicht so viel rumschrauben, das räumt vielleicht Frokelzeit frei und vermeidet bestimmt Fehlerquellen durch amoklaufende Konfigurations-Junkies ;-)

Wer was auszusetzen hat: die Hotline ist stets besetzt.  Naja, aber ich lese zumindest die Mail an blogmaster@modellbahnfrokler.de.  Um es mit dem Administrator einer befreundeten Website zu sagen: Wir werden stets bemüht sein … müht sein … müd sein … ;-)

Bilanz und Einladung

Der Reigen der Froklerblog-Autoren hat sich dieser Tage mal wieder vergrößert, und Euer Blogmaster ist wie immer guter Hoffnung, daß sich das auch bald in mehr Content niederschlagen werde.  Das war aber auch ein Grund, mal eine Bilanz zu ziehen.  Und wie soll ich sagen: die hat schon ein wenig Schlagseite …

Und nein, der Neuankömmling von dieser Woche ist da nicht mit bei.

Außerdem liegen hier immerhin fünf Artikelentwürfe der geschätzten Mitautoren jeweils seit Jahren herum und harren der Vervollständigung.  Mehrere davon gefallen mir auch ausgesprochen gut.

So, ich habe den Zaunpfahl mal wieder weggepackt.  Denn das hier ist nicht nur, nicht mal vorrangig, als Meckerposting an die Autorenschaft oder Relativierung der eigenen Faulheit gedacht — natürlich auch, wie soll ich das leugnen?  Sondern vor allem als Einladung an die geschätzte Leserschaft.  Denn eigentlich war das Ganze hier mal als Gemeinschaftsblog gedacht, nicht als Ermels Privatveranstaltung mit ein paar gelegentlichen Gastbeiträgen.  Und ich bin auch immer noch der Ansicht, daß das gut sein könnte, wenn das klappen tät.

Also, nur Mut!  Wie an der obigen Grafik ja auch ersichtlich, sind die Anforderungen nicht besonders hoch ;-)  Und wer ein Forenposting schreiben kann, der wird an einem WordPress-Blogposting nicht scheitern — ich helf auch gern, wenn da Fragen oder Probleme auftauchen.  Traut Euch!

Denn sonst kommen hier in nächster Zeit fast nur Feuerwehrmodellautopostings.  Und das will ja wohl keiner.

Bauarbeiten

Es sieht hier neuerdings etwas ungewohnt aus, alldieweil das Froklerblog jetzt nicht nur ein frisches WordPress, sondern auch ein neues Theme hat.  Funktionieren sollte eigentlich alles wie gewohnt.  Wer irgendwas vermißt, anders schöner fände  oder schon immer gern gehabt hätte — ich freue mich über Hinweise per E-Mail.

Warum das Ganze?  weiterlesen Bauarbeiten

Neue und alte Modellkritiken

Es ist schon ein Kreuz mit dem Froklerblog. Früher waren wir froh, wenn wir mal einen Artikel auf der Website fertighatten, und haben deswegen das Blog eingerichtet, damit man öfter schnell mal was schreiben kann. Und heute? Heute sind wir froh, wenn wir mal einen Blogartikel fertighaben. Seufz.

Aber das wird sich wieder ändern, haben wir (naja, einige von uns) sich vorgenommen. Und heute geht’s los: mit einer brandneuen Modellkritik der Brawa-55.0 alias pr G 7.1, einer nicht ganz so neuen, aber bisher nicht auf der Website verlinkten Modellkritik der Liliput-56.2-8 alias pr G 8.1 mit Laufachse, beide aus der Feder von Andreas Boecker, und einer uralten, früher vielleicht auch mal verlinkt gewesenen, aber seit Jahren irgendwie verschütt gegangenen Modellkritik der Brawa-E 77 von Manfred Schmid.

Und wem das zu lokomotivlastig ist, der darf auch schon mal einen Blick auf Ermels Umbaubericht zur Leigeinheit aus Gllvweh und Glleh, besser bekannt als ehemalige Pwg pr 14 und Gl 11, werfen. Obwohl der weder fertig noch auf der Website verlinkt ist bis jetzt.

Zugegeben, für die Blogleser ist das jetzt nicht alles neu. Das ist halt Euer Informationsvorsprung gegenüber den Nur-Website-Besuchern :-) Aber, auch wenn wir das schon öfter versprochen haben: Das ist nur der Anfang. Auch wenn gewisse Unterstellungen, es habe schon 2 Jahre keine Updates der Website gegeben, falsch waren … eins ist auch eins zuviel.

Der Messebericht

Ein neues Jahr, eine neue Messe. Wir sind hier zwar bekanntlich alles andere als konsumgläubig, aber herrjeh, man kuckt dann doch immer wieder in die PDFfe, oder? Und wie in jedem Jahr gibt es auch diesmal wieder ein paar hübsche neue Dinge, die der Frokler Interesse wecken.

Wir haben ja über die Jahre, die dieses Blog inzwischen alt ist, schon einige Formate für den Messebericht ausprobiert. Ich weiß nicht, wie es Euch ging, aber ich fand den von 2011 am besten gelungen: jeder notiert halt, was er interessant findet, und alles kommt in dieselbe, alphabetisch nach Herstellern sortierte Liste. Das machen wir, so beschließe ich jetzt einfach mal, dieses Jahr wieder.

Und ich fange an — hoffentlich bleibe ich nicht der einzige, der diesen Artikel mit Bekanntwerden von Neuem (oder von mir Übersehenem oder nicht als berichtenswert Erachtetem) aktualisiert! (Ja, das war ein freundschaftlicher Anstupser für meine geschätzten Mitautoren hier. Schwingt die Tasten, Jungs! :-) )

Es sei noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, daß dieser Bericht weder vollständig noch alleinseligmachend sein soll, sondern nur die (wenigen) Dinge aufzählt, die die Autoren hier wirklich freuen! Ergänzungen bitte gern als Mail oder Kommentar, sie werden wohlwollend geprüft ;-)

A.C.M.E. macht seinem Namen, der ja schon viel länger, als es diese Firma gibt, bekanntlich für „A Company Making Everything“ steht, zunehmend Ehre. Oder vielleicht sollte man eher A.C.A.E. sagen, mit dem zweiten A für „announcing“, denn die Lieferzeiten …  Die beiden bemerkenswerten Neuankündigungen, den DB-Schweröl-Dienstkesselwagen (Nr. 40199) und den EVA-Gaskesselwagen (Nr. 45029 im Zweierset), sollen jedenfalls auch letztes Jahr schon angekündigt gewesen sein. Interessanter fand ich aber eh, was es da inzwischen alles an FS-Satteldachwagen gibt: hölzerne F, wie wir sie von Piko kennen (Nr. 40130), aber auch mit Bremserhaus (Nr. 40140); hölzerne Kühlwagen Hg mit Bremserhaus (Nr. 40071); blecherne Kühlwagen, auch mit kurzem Achsstand und mit Bremserhaus (Nr. 45021 im Dreierset); blecherne Pwg, Entschuldigung, Dm (Nr. 40151) und einen anscheinend aus Blech-F umgebauten Behelfspostwagen UF (Nr. 40121). Sicher, braucht man nicht alles in Deutschland — aber für Satteldachwagen gibts auf dieser Seite ja traditionell eine gewisse Affinität. (ermel)

Artitec leitet aus seinem letztjährig angekündigten, aber noch nicht ausgelieferten SSy 45 nun auch die Nachkriegsserie SSy 55 mit anders geformtem Langträger und neuen Drehgestellen ab, stellt ihm außerdem den dreiachsigen SSym 46 zur Seite und kündigt alles in etlichen Varianten an. Und Ermel ist hin-und-hergerissen zwischen modelloptikbedingtem Ärger und kontostandsbedingter Freude, daß das Material für seinen Panzerzug von Roco und Liliput schon seit Jahrzehnten hier herumliegt … Die gedeckten Güterwagen CHHP und CHKP der NS, Gl-Wagen quasi, sind hübsch, aber anscheinend nicht im EUROP-Park gewesen. Und vom wunderbaren DAF-Lastwagen der 50er und frühen 60er Jahre gibt es gerade mal eine neue Variante — schade, die Ursprungsversion der Baujahre ’50 bis ’54 hatte ich erhofft … na, vielleicht kommt sie ja noch mal. Beim Zubehör ist der deutsche Gelenkwasserkran vielleicht endlich mal ein würdiger Nachfolger des legendären Bochmann & Kochendörfer-Modells. (ermel)

Auhagen ist ja seit der Genesis des Fabrikbaukastens einer der wenigen mit Spannung erwarteten Neuheitenprospekte hier. Und erwartungsgemäß kommen auch die letztes Jahr an der Halbrelief-Lagerhalle zu sehenden Wandteile für Laderampen nun einzeln, in sämtlichen Farb- und Formvarianten; bei genauem Hinsehen scheint allerdings die Rampenhöhe etwas üppig zu sein (danke für den Hinweis, Tobi), einfach so bauen und auf den ebenen Fabrikhof stellen wird da wohl nicht funktionieren. Auf jeden Fall brauchbar sind aber die Wandteile unten ohne und oben mit Fenstern; sie gibt es sowohl mit vollwertigen als auch mit den kleinen, die über dem Rampendach liegen. Bemerkenswert auch die Blechtore, die man einfach davorsetzen kann.
An neuen Gestaltungsteilen ist natürlich das Dampfhammer-Set zu nennen. Aber auch der Gabelstapler und die Schwerlastanhänger wirken schön altertümlich, und die Transportkisten und -rahmen kann man eh immer gebrauchen — schöne Kleinigkeiten mit, auch das sei erwähnt, akzeptabler Preisgestaltung!
Abseits der Fabrik gibt es einen neuen, sehr filigran überdachten Bahnsteig, eine angenehm unauffällige, aber beim zweiten Hinsehen wunderschöne kurze Blechträgerbrücke, mobile Förderbänder und neue Schieferdachplatten.
Insgesamt also mal wieder viel Schönes und Nützliches bei Auhagen. Wieso bin ich dann enttäuscht? Weil erstmals, seit es den Fabrikbaukasten gibt, keine neuen Gebäude auf dieser Basis mit neuen Wandteilen im Prospekt sind. Hoffentlich ist das nicht der Anfang vom Ende des Ausbaus dieser Serie — da könnte man noch so viel Schönes mit machen! (ermel)

Brawa ist, soviel sei verraten, nicht nur alphabetisch, sondern auch programmatisch ;-) durchaus zu recht ganz weit vorn in diesem Bericht, auch wenn drei der Hauptneuheiten mich aus epochalen Gründen kaum bis gar nicht reizen. Dennoch: die Bilder der neuen V 100 taugen schon zur Begeisterung, und mit drehenden Lüfterrädern und einzeln schaltbaren Schlußleuchten zeigt sie auch sinnvollere digitale Gimmicks als ESU mit Kurvenquietschen und Schaltwerksblitz.
Dazu passend gibt es vierachsige Umbauwagen — hoffentlich passen die dann auch zu den 3yg von Fleischmann, dann können wir das Thema auch mal abhaken.
Güterwagen-Formneuheiten gibt es gleich drei. Während der Schiebewandwagen Hbis 299 eher die Freunde der Moderne begeistern wird, sind der fünfständige BTmms 58 und, vor allem, die dazugehörigen Behälter Ekrt 212 und Ddtkr 621 schon eine Versuchung wert, auch wenn der Wagen mir eigentlich zu neu ist. Schade, daß der auf den ersten Seiten des Prospektes zu sehende BTs 30 immer noch nur ein Spur-0-Modell ist, worauf übrigens nicht ich alleine reingefallen bin, gell Steffen :-)
Die dritte Güterwagen-Formneuheit zeigt einmal mehr Brawas Bedeutung als Frokelprojekt-Beeinflusser: der SSlma 44 ist, schon wegen seiner mindestens so netten Unteransicht, schon genauso lange auf unserer To-Do-Liste wie der Smr 35, wird aber wohl nun eher gekauft als gebaut werden; das Fehlen des erwarteten handgebremsten Gms 30 (Oppeln) bei den Brawa-Neuheiten hingegen bedeutet, daß der Umbau von Roco-ex-KMB-Oppeln in Handbremswagen jetzt wohl doch endlich mal ernsthaft angegangen werden muß.
Und, es sei verziehen, noch eine seit Jahren fehlende Variante sei angemerkt: der G 10 in der Version mit zurückgebauter Handbremse, hier erst neulich an Frokelvester Teil 4 zu sehen gewesen, ist und bleibt mehr als überfällig.
Fast hätte ich jetzt die neue Dampflok vergessen: die preußische G 10 (Baureihe 57.10) ist schon eine Versuchung, aber zumindest ich werde wohl doch eher irgendwann [TM] mal meine alte Roco-Lok mit Fleischmann-P8-Kessel weiterbauen …
Trotzdem ein tolles Neuheitenjahr bei Brawa; anscheinend ist man dort, meinem beständigen Gemäkel über stolze Preise und empfindliche Tritte zum Trotze, auf einem guten Weg. Und das ist in einer Zeit der eher durchwachsenen Branchennachrichten ja auch was Schönes. (ermel)

Brekina erfreut mit zwei Nutzfahrzeugen, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Das eine ist relativ neu, sehr klein und war zu seiner Zeit allgegenwärtig: der Renault R4 als Fourgonette, also als kleiner Kastenwagen (Nr. 14700 bis 14702).  Hoffentlich vergeigen sie ihn nicht so wie die Kastenente; aber selbst wenn, gibt es ja nach Tobis Methode neuerdings zwei brauchbare R4-Nasen zum Dranschwarten: eine alte von Wiking und eine neue von Herpa.
Das andere neue Nutzfahrzeug ist dagegen recht alt, ziemlich groß und sehr selten: vom Büssing 12.000 U wurden gerade mal 36 Stück gebaut, und heute existiert noch eines (dieses hier). Trotzdem ein tolles Vorbild; daß das Modell (Nr. 13003) anscheinend zunächst „unverglast“ im 50er-Jahre-Wikingauto-Look angekündigt ist, macht mir keine Bange, da kommt bestimmt auch nochmal ein top-dekoriertes nach. (ermel)
Und, ach ja: Brekina macht den VT 95-Prototyp. Hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, als ich den Eintrag schrieb. Nicht meine Gegend. (ermel nach Leserkommentar von Edgar)

Busch hat in seinem eigenen Neuheitenprospekt (falls es denn schon der Messeprospekt ist) außer dem Vertrieb der Automodelle von Oxford Miniatures nix Interessantes, aber unter „Busch Mikroländer“ wird eine wunderschöne Lanz-Dreschmaschine von 1911 angekündigt. „Mikroländer“ ist eine Kooperation von Brekina, Busch, Faller, Preiser und Viessmann, die dieses Jahr gemeinsam Modelle zum Thema Lanz anbieten wollen. Man darf gespannt sein, auch wenn Buschs andere Angebote zum Thema vom steinalten ex-Praliné-DKW-Kastenwagen über ein für Lanz werbendes Segelflugzeug bis zum unvermeidlichen gelaserten Blechschuppen mich jetzt nicht grad vom Hocker reißen (und Viessmanns beleuchteter Kibri-Bulldog auch nicht, weswegen die auch in der Ignorier-Liste verbleiben).
Das war aber tatsächlich nur der Anfang von Buschs Neuheitenprogramm. Hauptneuheit ist eine als Papierfabrik firmierende mehrstöckige Halle mit rundlichen Dächern, deren Stahlfachwerk-Bauweise nicht nur sehr schön ist, sondern auch das Lasercut-typische Eckenproblem geschickt vermeidet. Die Aufzählung der diversen anderen Lasersachen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen …
Die letztjährige Minol-Tankstelle kommt dieses Jahr für Wessis als BP (Nr. 1577) — das Grün-Gelb-Weiß mutet recht modern an, „gilt“ aber in dieser Form seit 1950 oder so (und mit dem verwendeten Logo bis ’58). Bemerkenswert, aber im Prospekt arg unauffällig: die Absperrung aus Metallpfosten und -kette (Nr. 1023) verdient sicher eine genauere Betrachtung.
Von den Autos möchte ich nur den Hanomag AL 28 mit Gerätekoffer erwähnen — eins der Standard-Katastrophenschutzautos der Republik und eine nach langer Zeit endlich geschlossene Marktlücke. (ermel)

Exact Train hat ja letztes Jahr schon reichlich Vorschußlorbeeren von uns bekommen für den immer noch nicht ausgelieferten Autotransporter Offs 55. Ich will da auch nicht drängeln, Hauptsache er wird dann auch so gut, wie die bekannten Bilder aussehen! Seitdem sind zwei Ankündigungen hinzugekommen: der Gm Nordhausen der DR (DDR) haut mich jetzt nicht so vom Hocker, gespannt bin ich nur auf seine Bretterfugen — aber der zur Messe angekündigte Otmm 52, das ist der mit dem gekröpften Langträger, ist fast genauso hochwillkommen wie der Offs. Endlich mal ein so richtig epoche-3-iger Neubau-Otmm! Die Otmm 61/64 von Piko und Otmm 70 von Roco sind ja eher versehentlich noch nicht computergenummerte Epoche-4-Wagen ;-)  (ermel)

Faller: Besonders hervorstechend ist für mich die Neuheit Schotterwerk samt den Zubehörbausätzen (Backenbrecher, Verladung…). Zwar selbstbewußte UVP, aber dennoch endlich mal was neues in realistischen Ausmaßen. Die alten Bausätze von Faller & Co. waren da ja doch recht verniedlicht und putzig klein.
Auch sehr schön sind die Hochhäuser / Plattenbauten nach DDR-Vorbild. Kann man meiner Meinung nach auch für Anlagen nach westdeutschem Vorbild verwenden, ggf. mit ein wenig Kitbashing. Sehr schön gelungen. Auch wenn ich selbst dafür bei meinen Planungen keine Verwendung finde, hoffe ich doch bald davon ein paar schöne Umsetzungen zu sehen. :-)
Sehr nett finde ich zudem die Läutewerke. Vielleicht nicht ganz so filigran wie vergleichbare Produkte aus dem Kleinserienbereich, aber auch hier kann man was daraus machen. (erik)
Was mir noch auffiel, war das Gebäude des Klempnermeisters Röhrig. Das Gebäude selbst ist ja schon sehr hübsch, aber die aufwändig bedruckten Wände mit Werbung, andersfarbigen Zier-Ziegeln und hellen Mauerfugen (!) machen richtig was her. Daß Klempnerutensilien, Anbauten etc. fehlen, finde ich verschmerzbar. (ermel)

Fleischmann war letztes Jahr ja enttäuschend: außer dem Jahrzehnte überfällig gewesenen Fahrwerk für den O 10 (Halle) ohne Hand-, aber mit Druckluftbremse fand ich da nix zu bejubeln. Machen wir es kurz: außer dem genauso lange überfällig gewesenen Fahrwerk für den Om 12 (Breslau/Essen) ohne Hand-, aber mit Druckluftbremse geht es mir dieses Jahr genauso, allerdings mit der erweiterten Härte, daß der so bestückte DB-Epoche-3-Om 12 (Nr. 521901) dann nicht mal EUROP-beschriftet ist. Denn genau wegen dieser Version war das Fahrwerk doch besonders überfällig, denn EUROP-Om 12 gab es schließlich nur mit Druckluft- und ohne Handbremse! Andererseits — wer wie ich noch ungebremste Fleischmann-EUROP-Om 12 aus der Sonderserie hat, braucht jetzt nur noch Aufbauten zu tauschen ;-)
Ernsthaft, sonst nix? Ernsthaft. Sonst nix. Zumindest nix, was mich auch nur zögerlich hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Seufz. (ermel)

H0fine kündigt nun offiziell die Weichen- und Signalstellhebel an, mit denen sich ein vorbildorientiertes mechanisches Stellwerk bauen läßt — für die, bei denen Vorbildbezug nicht an der Anlagen- oder Modulkante endet. (ermel)

Märklin kommt dieses Jahr weniger knapp weg in diesem Bericht als meist — ich brauche tatsächlich mehrere Absätze! Das liegt hauptsächlich an einem Modell, das nichts mit Eisenbahn zu tun hat: als Insidermodell (Nr. 18970) gibt es ein Set aus zwei Pflug-Lokomobilen und einem Kipp-Pflug. Wem das jetzt nichts sagt: so ne Dampfmaschine ist viel zu schwer zum Übers-Feld-Fahren, also hat man den Pflug am Seil zwischen zwei Dampfmaschinen hin- und hergezogen. Tolles Motiv, wollte ich immer mal bauen. Den Pflug wird man auch immer noch selbst bauen müssen, der ist nämlich trotz solch Bewerbung im Prospekt alles, aber nicht filigran. Die Pfluglokomobile hingegen gabs schon mal als Ladegutmodell, die sind gar nicht mal schlecht. Na mal kucken, was das Set kosten soll, notfalls in ein paar Jahren in der Bucht, wie sonst sollte ich auch an Insider-Modelle kommen :-)
Stichwort Insider: der diesjährige „Jahreswagen“ (Nr. 48164), ein ex-Trix-Länderbahnkesselwagen im Dekor des hannoverschen Mineralölhändlers Bolte, ist, ob authentisch oder nicht, durchaus hübsch, wie ich finde. Danach kann man ruhig mal die Augen offenhalten, wenn es in die Bucht oder in die Gebrauchtramschregale poltert irgendwann.
Der Rest ist schnell abgehakt: 41 Altbau, schön, aber nicht von Mäh. VT 95, schön, aber lieber von GFN. Vielleicht noch etwas Hohn und Spott für uralte, zu kurze Sm 24, beladen mit deutlich zu wenigen Goggo-Transportern mit z.T. offenen Türen (?!) gefällig? Oder für genauso alte Omm 37 mit völlig falschem UIC-Fahrwerk, als SNCB-EUROP-Wagen verkleidet? Oder für neumodische Triebwagen mit LC-Displays zur Darstellung sich öffnender Türen (sieht auf Nachtanlagen bestimmt noch eigenartiger aus als so schon)? Nicht? Okay, ich hör ja schon auf.
Und dann ist da noch das Set 48816, in dem zwei Geh 20 zu finden sind, bayerische Milchwagen der Austauschbauart also. Das Fahrgestell sieht aber arg nach dem altbrauchbaren G-20-Fahrgestell aus — das wäre nicht nur zu grob, sondern auch zu kurz. Man gut, daß ich das Vorbild eh nicht brauche. (ermel)

Makette bringt dieses Jahr dann hoffentlich wirklich mal die Kastenente mit Wellblechmotorhaube und außerdem einen Citroen CX Prestige sowie diverse arg durchgeknallt wirkende, aber vorbildgerechte riesige Nutzfahrzeuge auf Basis der großen Citroen-Limousinen CX und XM. Bei den Güterwagen finde ich nur den (glaubich aber schon bekannten) vierachsigen Kesselwagen der Bauart TP interessant und vielleicht die niedlichen kleinen zweiachsigen Weinkesselwagen. (ermel)

Moebo ist mir eigentlich noch kein Begriff, aber ihre gelaserten Gebäude sehen zumindest auf den Prospektbildern toll aus. Hübsche geziegelte oder verputzte Häuser, jetzt auch mit „abfallendem Putz„, anscheinend auch ohne das Problem der klaffenden Spalte an den Gebäudeecken. Und auch diverse große und kleine Bretterbuden, die man in der Qualität selbstgeschnitzt auch erstmal zustandebringen muß. Und alles wohltuend „normale“ Vorbilder, die in jeder Gegend an jeder Ecke stehen könnten, ohne aufzufallen! Was u.U. einige Arbeit ersparen mag: auf Putz verlegte Stromleitungen als Ätzteile, mit Drehlichtschaltern. Schön. (ermel)

Piko ist ja schon seit Jahren eher für völlig leerdrehende Preisgestaltung bekannt als für tolle Formneuheiten. Da ich mich aber hier nicht aufregen will und auch keine E 41 brauche, sei nur das Dreierset OOru 47 (Nr. 58342) erwähnt: es enthält nämlich außer einem Blechwagen auch zwei Holzwagen mit großem Mitteltürpaar. Diese Variante ist im Gegensatz zum Holzwagen mit drei kleinen Mitteltürpaaren relativ selten geliefert worden, insofern vielleicht trotz Epoche-4-Beschriftung eine Überlegung wert, zumal das Dreierpack weniger kosten soll als ein Ot 03 (!) … und wenn man keinen Bock auf Umbeschriften hat: für immer noch faire 18 Euro gibt es den genannten Holzwagen auch einzeln in Epoche 3 (Nr. 57782).  (ermel)

Preiser macht endlich mal wieder neue Epoche-3-Figuren — zwei Packungen „Reisende“ (Nr. 10662 und 10664). Schön — Herren im Mantel sind ja sonst nicht leicht zu finden. Ebenfalls sehr Epoche 3: der Schuhputzer (Nr. 28184). Auch die Bauarbeiter beim Verputzen (Nr. 10654) gefallen mir gut, und das Zubehörset „Getränkemarkt“ mit Wasser- und Bierkästen (Nr. 17124) ist für jüngere Epochen auch prima — so ne Getränkekiste kann ja fast überall mal rumstehen, da braucht man gar keinen Getränkemarkt zu bauen, um die Packung unterzubringen. Auch Biertischgarnituren (Nr. 24707) sind in 1:87 genauso universell wie in 1:1. Nicht so universell, aber wunderschön: die Landhausmöbel (Nr. 17710). Fein fein — da vermißt man die Autos gar nicht so, aber den Ponton-Mercedes 220 dürft Ihr trotzdem gerne noch mal ausliefern nach all den Jahren! (ermel)

Rivarossi hat ein sehr DR (DDR)-lastiges Neuheitenprogamm.  Als interessant stechen für meine Augen da nur die Eals-Wagen mit den gebuckelten Blechwänden (ähnlich Omm 52) heraus, die es anscheinend schon länger gibt, die aber dieses Jahr neue oder vielmehr alte Drehgestelle der Bauart Niesky erhalten und so schon verdächtig nach Blech-OOru 47 aussehen. Welches Baujahr das nun genau ist bei Rivarossi, wird zu prüfen sein — aber da die Piko-Modelle (s.o.) ja gerade im Drehgestellbereich eher altbacken sind, eröffnen sich hier potentiell sehr nette Frokelmöglichkeiten, zumal der Rivarossi-Eals zumindest bisher auch eher freundlich bepreist zu sein scheint.
Das Drehgestell findet sich auch unter der Güterwagen-Formneuheit wieder: dem Selbstentladewagen OOtu 47 der DR. Interessiert mich jetzt weniger, freut aber die DR-Spezis vermutlich …
Sonst finde ich nur die Dampflok der Baureihe 58 (pr. G 12) erwähnenswert, von der es jetzt auch die vierdomige Variante gibt. Aber immerhin: Trotz der DR-Lastigkeit eins der interessanteren Neuheitenprogramme! (ermel)

Roco ist, wie sein Konzernbruder Fleischmann, einmal mehr enttäuschend. Die 50 mit ÜK-Kessel, ÜK-Führerhaus und Kabinentender (Nr. 62248), meinetwegen, wenn man sich Neulok leisten kann … Die S160 des USTC (Nr. 72150), also eine in Europa eingesetzte amerikanische Kriegslok, ist zwar sehr interessant, aber selbst für mich als Epoche-3a-Fan zu früh weggeschmissen worden beim Vorbild. Und auch nicht günstiger, natürlich.
Bei den Reisezugwagen fiel mir nur der 28er als F-Zug-Wagen (Nr. 64890 und, löblicherweise, mit anderer Wagennummer als 64891) auf, dem man vorbildentsprechend einen im Unterschied zu den D-Zug-Varianten blechverkleideten Langträger spendiert hat. Die bei Fleischmann angekündigten 35er F-Zug-Wagen habe ich dort nicht genannt, weil die diese Formvariante nicht nötig haben, erwähne sie aber dafür hier, weil sie gut zum Roco-28er passen (sollten).
Und bei den Güterwagen? Ein Klagenfurt (DB Omm 34) als grüner SNCB-EUROP-Wagen (Nr. 66868) ist eine Überlegung wert, so er denn wirklich aus der ex-Klein Modellbahn-Form kommt (bei Roco weiß man das ja nie so genau). Und die Wiederauflage des 80er-Jahre-Einfachmodells des Omm 37 (Duisburg) mit Bremserhaus (Nr. 67374) ist grundsätzlich nicht unerfreulich, aber m.E. mit den aufgerufenen knapp 16 Euro, auch wenn das heutzutage lächerlich billig klingt, deutlich zu teuer bezahlt. Alles andere kommt mir beim ersten Durchsehen aus vergangenen Messeberichten bekannt vor.
Insgesamt ist der Prospekt geradezu grotesk lokomotivlastig. Und wenn das so weitergeht, dauert es nicht mehr lange, und ich finde bei Märklin mehr spannende Neuheiten als bei Roco. Wenn mir das vor 10 Jahren einer prophezeit hätte … (ermel)

Tillig wäre fast (und verdientermaßen) unten in der Liste der ignorierten Firmen gelandet, aber auf die Wiederauflage des (3 mm zu langen, aber anderswo nun mal gar nicht realisierten) Vh 14 als DB-Wagen mit Endfeldverstrebungen (Nr. 76621) wollte ich denn doch mal hinweisen. Für diejenigen, die nicht so geizig sind wie ich. :-) (ermel)

Trix ist ja unter Märklin schon weitgehend abgehakt. Bis auf den horizontal außenverbretterten Tnfhs 38 (Nr. 24036), von dem ich nicht so ganz sicher bin, ob das eine Formneuheit ist oder nicht. Eine reizvolle Variante jedenfalls ist es, auch schön in Ep3-Seefische-Beschriftung (oder auch wahlweise in Ep4, Nr. 24035) — aber leider beide nur mit rotem Schlußlicht zu haben. Ach menno. Ist natürlich ne Preisfrage, klar, aber ich vermute mal, ich werd ihn nicht kaufen. Und auch sonst nix von Trix. (ermel)

Veit Modellbau kündigt, bis dato nur mit Vorbildfoto, eine hübsche Gleissperre „Steinbach“ (Nr. 78016) an. (ermel)

VK-Modellbau macht einen weiteren Epoche-3-Bus, den Setra S12, leider (aus meiner Sicht) in der letzten Bauform ab 1965. Außerdem gibt es den vergleichbar „modernen“ MAN-Metrobus jetzt auch als Krauss-Maffei-Version. Fast noch wichtiger: das lobenswerte Angebot an einzelnen Bus- bzw. LKW-Radsätzen wird ausgebaut, und es gibt jetzt auch Trolleybus-Stromabnehmer einzeln. (ermel)

Weinerts „Mein Gleis“ bekommt weitere Weichen, nämlich etwas verkürzte Versionen der Weichen. Es gibt 333 mm lange Weichen mit 8,6° Abzweigwinkel. Die kann man sicherlich insbesondere für Industrie-Anschlüsse brauchen, oder wenn man partout nicht den Platz für die langen Weichen aufbringen kann.
Sehr erfreut bin ich über die jetzt auch einzeln verfügbaren Schotterimitationen zur Abdeckung des Lochs für den Stelldraht unter der Stellschwelle. Nehm ich. ;-)
Auch der „Kleinkram“ bietet ein paar schöne Dinge: z.B. die Brückenlaufstege zum seitlichen Ansetzen. Und ein paar Bauteile, die es bei Weinert schon lange gibt, die aber nie einzeln erhältlich waren, etwa die runden Sanddome für die BR93. Die gibt es auch schon ewig von Reitz, aber Weinert hat sie ja seit über 15 Jahren an der (nicht mehr erhältlichen) 3-domigen 93.5 auch schon lange im Programm. Man ist aufgewacht …
Last but not least für mich das eigentliche Highlight der Weinert-Neuheiten: die bekannten Loklaternen aus Messing-Guss jetzt schon fertig mit Bohrung zum Einsetzen von LEDs. Klasse! Muß man nicht mehr selbst aufbohren. :-) (erik)
Da muß ich noch was ergänzen: zum einen den schon bekannten Büssing-NAG-Kipper, den es jetzt auch mit einem wunderschön filigranen Schneeräumschild gibt, und zum anderen den O&K-Autobagger mit nicht minder filigranem Gitterausleger, der endlich den für Epoche 3a zu modernen, im Modell dank Kibri allgegenwärtigen Fuchs 301 ablösen mag. (ermel)

Wiking ist auch in diesem Jahr mal wieder Doppelentwickungsmeister. Gut, den R4 Fourgonette darf man da nicht mitzählen, gleichzeitige Neuentwicklungen (hier mit Brekina) kommen leider immer mal vor. Auch der Citroen HY „Wellblechlieferwagen“ ist nur eine Fast-Doppelentwicklung, weil Wiking sich zum einen für die eckigen Hinterradkästen der letzten Serie entschieden hat und zum anderen auch einen Verkaufswagen macht. Aber Volvo F88/89 gibt’s doch schon seit Äonen, einst bei Albedo, heute bei RK-Modelle — wenn auch nicht passend zu den alten Wiking-Lastern, weswegen das neue Wiking-„Modell“ denn auch im „angenäherten H0-Maßstab“, also ca. 1:90, kommen wird. Man muß es nicht verstehen.
Gespannt sein darf man auf die neuen Trilex-Felgen für LKW — vielleicht endlich mal vorbildgerechte? Die alten aus den 60er Jahren, die damals schon schlechter waren als ihre einteiligen Vorgänger aus den 50ern, gehen ja gar nicht; schön, daß auch Wiking das mal merkt.
Auch spannend, wenn auch für die Modernfraktion: ein neuer, kippbarer Siloauflieger und ein 30-Fuß-Containerchassis mit neuem Tankcontainer. Sie können ja was bei Wiking, wenn sie dürfen — mal sehen, ob sie bei den neuen Aufliegern dürfen, wie sie können. Die „Silberling“-Messemuster sehen vielversprechend aus. Mal sehen, ob vielleicht auch noch eine passende moderne Zugmaschine kommt — Auswahl gibt’s beim Vorbild ja derzeit genug an Neuheiten. (ermel)

Das war’s wohl — Fortsetzung folgt vermutlich nicht mehr.

Versionsgeschichte dieses Beitrags

  • 16.1.: ermel legt vor mit Brekina, Exact Train, Märklin, Piko und Trix.
  • 16.1.: ermel ergänzt Fleischmann und Roco.
  • 18.1.: ermel hatte den Brekina-VT 95 vergessen.
  • 20.1.: ermel ergänzt Rivarossi (und fixt einen Typo bei Piko). Außerdem mehr Fettdruck.
  • 24.1.: ermel ergänzt Brawa (und zwar selber, trotz eines fertig zugesendeten Abschnitts von Steffen — sorry, aber ich hatte meinen Beitrag schon halbfertig, als Deine Mail kam)
  • 24.1.: ermel ergänzt Tillig.
  • 24.1.: Busch in die Ignorier-Liste zu tun war verfrüht, findet ermel.
  • 2.2.: erik ergänzt noch Faller und Weinert.
  • 8.2.: Endspurt von ermel: A.C.M.E., Artitec, Auhagen, der Rest von Busch, eine Ergänzung zu Faller, H0fine, Makette, Moebo, Preiser, Veit, VK-Modellbau, noch eine Ergänzung zu Weinert und Wiking.

Ignoriert, weil (bisher) niemand von den Autoren Begeisterung verspürte angesichts ihrer Neuheiten, haben wir in diesem Bericht folgende Hersteller: Busch hat nachgelegt, Jägerndorfer, Herpa, Hobbytrain, Kato, Kibri, Lemke, Lenz, L.S. Models, Mehano, MTH, Noch, PMT, Siku, Viessmann, Vitrains.

56.2 von Liliput: Eine Verdrahtungsfrage

Leserpost, wegen Unbeantwortbarkeit 1:1 durchgereicht:

Hallo Erik,

bin durch Zufall auf Deinen Testbericht im Internet gestoßen. Ich war auf
der Suche nach einem Erfahrungsbericht über die Digitalisierung mit einem
Dekoder für meine Br 56, die ich vor drei Wochen auf einer Börse erstanden
habe. Laut Anleitung zur Lok müsste sich auf der Schnittstelle ein
Brückenstecker befinden- dies ist aber nicht der Fall. Die Lok läuft so ohne
Brückenstecker analog, ich habe aber Angst einen Dekoder aufzustecken, weil
ich befürchte ihn zu zerstören, da ja eigentlich beim Analogbetrieb Motor
und Schiene verbunden sind. Dies würde durch den Brückenstecker
normalerweise ermöglicht. Hast Du eventuell eine Draufsicht der
Tenderplatine, um mal zu sehen wie die Kabel angelötet sind? Es sieht so aus
als ob an „LED+“ und „SM+“ rumgelötet wurde. Hier sind jeweils zwei Kabel
angelötet – ist hier etwa die Schnittstelle gebrückt worden? Wäre super,
wenn Du mir hier helfen könntest.

Beste Grüße
(Name der Redaktion bekannt)

P.S.: Übrigens ein Super Testbericht!!!

Danke, danke. War ja auch nicht von mir. ;-)

Also, wenn Du dem Fragesteller weiterhelfen kannst — ich würde mich freuen! Egal ob als Kommentar oder per Mail, ich werde die Info natürlich sofort weiterleiten.

Update: Na also:

56.2-tenderplatine

Schönen Dank an Andreas für das Bild. Hoffe, damit ist jetzt alles klar? Wenn nicht: Fortsetzung folgt :-)

Schon wieder Downtime

Diesmal ist es das Gästebuch, das sich vorerst verabschiedet. Nicht für immer, aber für sehr viel mehr als ein paar Stunden. Mittlerweile kamen nämlich zuletzt mehrere Spam-Einträge pro Stunde, und da ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu wenigen Ham-Einträgen pro Jahr irgendwie nicht mehr gegeben.

Ein spam-dichteres Gästebuch ist geplant. Bis dahin freuen wir uns weiterhin über Kommentare hier im Blog!

Vielen Dank sagt: Ermel.

Planmäßige Downtime

Da ja diese Domain eine gewisse unrühmliche Geschichte hat, was außerplanmäßige Ausfälle betrifft, will ich nur eben verkünden, daß  irgendwann in den nächsten paar Tagen ein planmäßiger solcher stattfinden wird. Hintergrund ist ein Upgrade unseres Webspace-Provider-Pakets mit noch mehr Plattenplatz (den wir nicht brauchen) und netten neuen Features (die wir auch nicht brauchen, aber gerne hätten). Also, wenn wir mal ein paar Stunden verschwinden, nicht gleich wieder Schlimmes befürchten. Alles ist gut.

Gästebuch ausgemistet

Irgendwie sind die letzten Einträge im Gästebuch alle merkwürdig. Entweder das ist geschickter Spam, oder heutzutage hat jeder außer mir auch nebenbei eine Verkaufswebsite am Laufen und schreibt die auch dann als seine Homepage in irgendwelche Gästebucheinträge, wenn sie mit der Heimat des so beglückten Gästebuchs nicht das Geringste zu tun hat.

Da ich keine Lust habe, da jedesmal hinterherzuforschen, und aber auch keine Lust habe, als Werbeplattform benutzt zu werden, bin ich gerade den Weg des geringsten Widerstandes gegangen und habe den Homepage-URL aus dem Gästebuch getilgt.

Sollte das wider Erwarten jemand für eine doofe Idee halten, so möge er jetzt sprechen (und bitte begründen warum!) — oder für immer schweigen :-)

Update vom September 2016: Fragt mich nicht wieso, aber ausgerechnet an diesem Blogpost schlagen alle Naselang Spam-Kommentare auf, deswegen gibt es jetzt eine Premiere: unser erster Post mit gesperrten Kommentaren.  Interessiert ja eh niemanden, schließlich ist ja auch das Gästebuch seit Jahren abgeschaltet — und wird es auch bleiben.

56.2: Ging ja schneller als erwartet

Irgendwie lag die 56.2 von Märklin ja schon immer seit Erscheinen der 55.25 in der Luft, nur daß es Märklin — fast möchte man sagen: traditionsgemäß — anscheinend vermeidet, Lokbaureihen anzukündigen, die es nicht schon von einem DC-Hersteller gibt. Insofern war eigentlich klar, daß Liliputs 56.2-Ankündigung ein entsprechendes Modell des „Marktführers“ folgen würde. Aber jetzt schon, vor Auslieferung des (überarbeiteten) Liliput-Modells? Das überrascht mich dann doch. Hier ist ein Bild, die Technik mit Lokantrieb, Motor im Kessel und natürlich, wie bei Märklin nicht anders zu erwarten war, Lärm und Licht und Rauch birgt ebenfalls keine Überraschungen, und beim Preis (Liste 380 Euro) ist es zumindest dem Unterzeichneten auch egal, daß das ein „Insidermodell“ ist, an das man als Normalsterblicher theoretisch eh nicht rankommen sollte.

Mal abwarten, was Liliput dann letzten Endes wirklich liefert. Aber bei gut 100 Euro weniger kann man daran einiges verbessern, bis man den Märklin-Preis erreicht hat …

Naja. Ungelegte Eier. Schaun mer mal.