Büssing 8000 Kipper: Jetzt auch mit Spachtel

So, weiter gehts mit dem Büssing-Kipper aus Resten. Erstmal ein Bild des aktuellen Zustands:

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Außer dem Grundieren der Aufbauten und dem Lackieren der Chassis, letzteres zunächst mit Rallyeschwarz aus der Spraydose und dann mit Glanzlack auf dem Pinsel für die Teile, die beim Vorbild gelegentlich mal geputzt werden, ist eigentlich nur eine größere Sache passiert: der Übergang zwischen den vorderen Kotflügeln und den Trittbrettern.

Dazu hier eine kleine Bilderserie:

kotfluegel

  1. PS-Streifchen schräg in die Lücke kleben
  2. Zweites PS-Streifchen vor den Tritt bis an den Kotflügel heran ankleben
  3. Einen Klecks Spachtel an die Trennstelle schmieren
  4. Nach Aushärten Form des Übergangs herausarbeiten

Alles undramatisch, aber ich wollte nicht in der Rundung spachteln, um die Riffelblechimitation des Wiking-Tritts nicht zu verderben. Beim schwarzen Chassis des ersten Kippers fällt das auch nicht weiter auf — beim nächsten, der ein rotes bekommen soll, wird das mehr Aufwand.

Farblich wird bis auf etwas Schwarz und Chrom an der Kabine und etwas Dreck vor allem untenrum und in den Pritschen nichts Großartiges mehr passieren — mein Kipper ist 1955 ja höchstens fünf Jahre alt (mindestens drei) und sollte deswegen zwar gebraucht, aber nicht verbraucht aussehen. Besonders gefällt mir die Gebraucht-Optik der auch sonst sehr schönen Märklin-Gummireifen, die diese beim Schleifen der Spachtelmasse ganz von selbst bekommen haben. Bei den Kibri-Hartplastik-Reifen des Hängers mußte ich mit einer Messingbürste in der Kleinbohrmaschine nachhelfen, nachdem ich die zum Schleifen der Radlaufflächen eh schon in der Hand hatte.  Gefällt mir aber auch:

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Fazit zum Wiking/Herpa/Kibri/Märklin-Büssing-„Restekipper“: Kann man so machen. Die verbleibenden Ungenauigkeiten, vor allem in der Form der hinteren Kabinen- und Rahmenpartie, fallen mir nicht so auf, daß ich darob einen Brekina-8000 S 13 opfern wollen würde. Das fertige Modell ist auf alle Fälle eher ein Modell als ein Wiking-Auto.

Und auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn durfte dann der Brekina-Fernlastwagen nochmal zum Nasenvergleich mit meinem neuen alten Baustellenkipper antreten:

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Paßt. :-)

Demnächst in diesem Theater also: Dasselbe in blau. Naja, fast dasselbe: der taubenblaue Kipper mit roten Chassis bekommt die längere Brekina-Haube und auch auf dem Zugwagen den Dreiseitenkipper-Aufbau von Kibri.

Und dann ist da ja auch noch der Räderspender, der nach Entlacken, Spachteln, Schleifen und Grundieren, mit Rädern von VK-Modelle und passend bezierleistetem Albedo-Anhänger mittlerweile kaum noch an einen Märklin-„Gußklumpen“ erinnert, aber trotzdem noch ein paar Durchläufe durch die Lackiervorbereitung braucht, bevor Lack, Chrom, Decals, Fenster und Kleinkram an die Reihe kommen:

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Schönen Gruß von quasi direkt neben dem Büssingwerk — und Fortsetzung folgt :-)

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