Ein modulgerechtes Gebäude

Rund 25 Zentimeter.  Das ist der normale Abstand vom Gleis bis zum Modulrand beim Fremo.  Und das ist nicht viel, wenn man sich mal vergegenwärtigt, wie wenig „Gegend“ so ca. 20 Meter von der nächsten Bahnstrecke weg ist.  Dementsprechend sieht man auf Modulen überwiegend Halbrelief-Gebäude — die gehen dann halt „selbstverständlich“ noch ein paar dutzend oder hundert Meter weiter jenseits der Abbruchkante.

Aber es gibt nix, was es nicht gibt.  Darf ich vorstellen: ein durchaus beeindruckendes vierstöckiges Ziegel-Fabrikgebäude …

schmalhaus-chemnitz

… mit einer Tiefe von deutlich unter zehn Metern!  Mit dem Auhagen-Baukasten wäre das mit einer Tiefe von einem Rastermaß schon glaubhaft abzubilden.  Und so hätte man dann mal nicht nur zur Bahn hin, sondern auch zur Modulkante hin eine schicke Ziegelwand und nicht nur eine graue „Schnittfläche“.

Gefunden in Chemnitz, ohnehin ein lohnendes Ziel für eine Ziegelfabriken-„Architektour“.

(Sorry für das schlechte (Händi-)Foto.)

7 Kommentare zu “Ein modulgerechtes Gebäude
  1. Hallo,
    wo ist denn das in Chemnitz?
    Hans-Joachim

  2. ermel sagt:

    Hab’s gefunden: Zwickauer Straße 62. In der Draufsicht entpuppt es sich als nicht ganz rechtwinklig, bleibt aber auch am breiteren Ende ziemlich schmal, kaum breiter als die drei Richtungsfahrbahnen der Straße davor. Dahinter ist der Kappelbach, was die Beengtheit des Grundstücks erklären mag.

    Liebe Grüße, Ermel.

  3. Das ist eines der Gebäude der ehemaligen Weberei Seidler und Schreiber, ursprünglich Teil eines recht großen Industriekomplexed.

    https://c6.staticflickr.com/8/7172/6662118197_9f769d88e0_b.jpg

    • ermel sagt:

      Oh, schöner Fund — danke fürs Zeigen! Früher sah das Gebäude ja, dem Bild nach, auch noch deutlich mehr nach Auhagen-Fabrikbaukasten aus, was Fensterzahlen und -formen angeht.

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