Epoche 3a, für frühe Werte von „a“

An Frokelvester wieder auf den Geschmack gekommen, hatte ich auch beim Fremotreffen in Groß Brunsrode am letzten Wochenende nicht viel Besseres zu tun als zu frokeln. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Ergebnisse:

stirntritte

Den G Hannover preußischer Bauart, später G 02 der DB, hat Fleischmann ja schon seit Jahren in tadelloser Form umgesetzt — allerdings, wie so oft bei Fleischmann, als Epoche-2-Modell, was die einschlägig bekannten Umbauten nach sich zieht. Der hier gezeigte ist allerdings eine interessante Mischform: er hat werkseitig Endfeldverstrebungen, aber auch die Tritte und Griffe bis zum Dach hoch, die es eigentlich, wenn bei dieser Bauart überhaupt noch, zu Zeiten der Endfeldverstrebungen höchstwahrscheinlich nicht mehr gab. (Die Experten waren sich da auch in Groß Brunsrode uneins.)

Wie dem auch sei: ich finde diese Tritt-und-Griff-Orgie einfach nur geil und beschloß darob, sie am Wagen zu lassen. Also die Tritte — die angespritzen Griffe und Signalhalter gingen ja, wie bei Fleischmann ebenfalls üblich, gar nicht.

stirntritte-detail

Die Griffstangen bestehen aus in zahlreichen Versuchen in Form gebogenem Fremo-Fahrleitungsdraht (0,35 mm Federbronze) — siehe da, der ist also auch zu was Sinnvollem zu gebrauchen ;-) –, und die Signalhalter lieferte, na wer wohl, Weinert. (Die wie meist bei meinen Wagen zu groß gebohrten Löcher — dicke Finger, dicke Löcher, näch — versteckt später der Lack und Dreck.)

Fehlen noch Kupplungen, RP25-Scheibenradsätze (wir wollen’s ja nicht gleich übertreiben mit der Alterthümlichkeit ;-) ), eine Beschriftung als brit-US-zonaler Bereitschaftspark-Wagen und eine ganz große Kelle Alterung.

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