Der „neue“ Fleischmann-G 10

Da mich Rückfragen per Mail erreichen, poste ich hier nur mal rasch einen Beitrag, den ich vor ein paar Tagen in de.rec.modelle.bahn schrieb:

So, nun habe ich den „neuen“ GFN-G 10 mit den vier Lade-/Lüftungsöffnungen je Seite betrachtet. Um es vorwegzunehmen: nein,  er liegt noch im Laden, und da bleibt er auch bis zur nächsten Ramschaktion.

Zwar hat er nun freistehende Griffstangen an den Stirnseiten und natürlich die vier Lade- und Lüftungsöffnungen, die ihn schon interessant machen; und das sieht auch gut aus, zugegeben — aber soweit ich das erkennen konnte, war es das auch schon mit „neu“. Immer noch der zu breite Wagenkasten mit den für ein Blechdach viel zu wenigen, für das typische Gewebedach aber völlig falschen Sicken und dem Anguß in der Dachmitte. Immer noch die zu niedrige, bewegliche Schiebetür mit der klobigen unteren Türlaufschiene. Und auch wenn ich das ohne Auspacken nicht sicher sagen kann: Das Fahrwerk sah mir auch unverändert aus.

Für 16,95 im Ramsch, meinetwegen, werd ich mir mal einen davon leisten. Für  rund das Doppelte kann GFN den behalten, tut mir leid.

Das Warten auf einen bezahlbaren und guten G 10 geht weiter.

Soweit zur Info — Genaueres zu dem Modell dann nach der genannten Ramschaktion ;-)

PS: Daß hier anfangs Frank als Autor genannt wurde, war ein Fehler. Bitte um Entschuldigung.

2 Kommentare zu “Der „neue“ Fleischmann-G 10
  1. KaiL sagt:

    Was genau hat es mit den mehr Klappen eigentlich auf sich? Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass der Wagen die ursprüngliche Form ist, die später vereinfacht wurde.

    • ermel sagt:

      Soweit ich weiß, sind das Wagen zum Transport von Obst und Gemüse, ähnlich den italienischen F, die ja auch gegenüber den G zusätzliche Lüftungsöffnungen haben (diese allerdings in Bodennähe). Von einer Baujahresabhängigkeit habe ich nie gehört.

      Die meisten nach Musterzeichnung A 2 gelieferten Wagen weisen nur je eine Lüftungs- und Ladeöffnung [pro Seite] auf. Die wenigen Fahrzeuge mit je zwei seitlichen [Lade- und] Lüftungsöffnungen wurden nur in kleinen Stückzahlen beschafft und vorwiegend für den Transport von Obst und Gemüse verwendet, bei dem eine gute Belüftung des Ladeguts notwendig ist.
      Aus: Wolfgang Diener: Deutscher Staatsbahnwagenverband, Teil 2: Bedeckter Güterwagen von 15 000 kg Ladegewicht nach Musterzeichnung A 2. Eisenbahn Journal 8/1989, Seite 99.

      Liebe Grüße, Ermel.

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