Schlabonski: Finale (?) Anschriften

Nachdem vor langer Zeit meine damaligen Anschriftenentwürfe hier auf berechtigte, konstruktive Kritik gestoßen sind (vielen Dank nochmal dafür!), hier der hoffentlich endgültige solche:

schlabonski-traileranschrift

Gezeigt ist nur die Seitenanschrift für Auflieger und Wechselbrücken. Die nach dieser Vorlage zu fertigenden Decals sollen auf Mercedes Actros-Lastwagen ca. 1999, aber das generelle Design soll eigentlich für alle Epochen von 3a bis heute so bleiben.  Mit kleinen Anpassungen natürlich, nicht nur bei Postleitzahl und Telefonnummer, sondern auch bei der Anschriftengröße — Planen hat man ja erst so gegen Epoche 4 zu beschriften begonnen.

Die verwendeten Fonts sind zum einen die vertraute DIN-1451-Engschrift, zum anderen die Midroba, ein Clone der Mitropa-Schrift aus den Dreißigern.  Zu modern sind die also schon mal keinesfalls :-)

One Reply to “Schlabonski: Finale (?) Anschriften”

  1. hallo,
    ich verfolge den blog schon seit einiger zeit aufmerksam. die beiträge sind sehr gelungen und regen stehts zu neuen ideen an.

    aus meiner beruflichen erfahrung sind mir die problem der logo und markenzeichen findung vertraut.

    als hinweis für alle leser möchte ich folgendes bemerken:

    jede zeit hat ihre eigne typographie (schrift) und grafische eigenheiten. firmen habe stehts anpassungen vorgenommen um auf höhe der zeit zu sein. (zB. agfa, c&a, basf, bmw,..).
    es gibt nur wenige die über eine lange zeit unverändert blieben (zB. friedrich schulze mariendorf, alfred talke bis etwa 2000).
    dies liegt vorallem an der methode der erstellung von logo und schrift für reklame. in den 50er und frühen 60er jahren ist werbung vorallem handgemacht und meißt monochrom, die schrift ist dünn und schreibschiftähnlich. es gab den beruf des schriftmalers.
    in den späten 60er und frühen 70ern wurde die darstellung bunter und fetter. viel farbe mit geometrisch konstruierte schrift und logos angeleht an das space age.
    die 80er und frühen neuziger jahr sind verspielt, der großformat druck in serie ist möglich und die computer erhalten einzug in die grafik. alles was geht wird gemacht. logos werden überladen und schrift erhält schatten, verläufe und spiegelungen und viel viel farbe (zB atari). oft verschwand auch die schrift aus den logos (zb. fiat)

    umgebrochen auf modellbahn epochen bedeutet dies:
    ep3 – grundfarbe + highlight farbe, brush script schriften o. seriven
    ep4 – grundfarbe + highlight farbe, serivenlose schrift
    ep5 – multicolor, logos

    meine persönliche einschätzung zum logo entwurf wäre:
    gewählte farbe passt ep4 oder ep6
    gewählte schrift ep2

    das war jetzt wohl etwas viel… ich hoffe es regt dennoch an.

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