Noch ne „neue“ Lok

Nein, neu ist sie wirklich nicht, meine Fleischmann-P8 mit Langtender, sondern irgendwann Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre gekauft.  Mittlerweile digitalisiert, zart gealtert und — jetzt neu — mit RP25-Rädern ist sie aber immerhin schon mal fremofähig:

383440

Demnächst auf einem Epoche-3a-Treffen in Eurer Nähe.  Und irgendwann dann sicher auch mal mit schöneren Lampen, einem überarbeiteten Rahmenkopf, einer aufgerüsteten vorderen Pufferbohle mit unauffälligerer Kuppelmöglichkeit, neuen Windabweisern, überarbeiteten Zylindern und was da noch so alles zu tun ist.

Gefällt mir aber trotzdem schon ganz gut so.

Besser gefiele mir sie aber mit „alten“ Windleitblechen — nur: gab’s das auch in Verbindung mit Langtender bei der DB in der Epoche 3a?  Wenn wer was weiß, würd ich mich über einen Kommentar freuen!

3 Replies to “Noch ne „neue“ Lok”

  1. Hallo Erik,
    genau diese 38 3440 ist auch die meine, und Du hast sie vielleicht auch schon bei einem lokalen Fremo-Treffen gesehen und (fast nicht) gehört. Zur Zeit habe ich aber ein Problem mit dem Tenderantrieb: Die mit Stirn-Zahnrädern versehenen Zwischenwellen sind leider etwas kurz geraten und werden von den Stößeln der unteren Getriebabdeckplatte nicht ausreichend in ihrer Solllage gehalten. Dadurch kann die Zwischenwelle auf- und abspringen, wodurch ein etwas hühnermäßiges Fahrverhalten zustande kommt. Ich hätte wohl besser eine etwas längere Welle verwenden sollen; stattdessen habe ich die Getriebeabdeckplatte verändert. Da anscheinend ziemliche Kräfte auf die Platte wirken – der Tender ist ja nicht gerade leicht – hat die Platte immer wieder nachgegeben und sich letztlich zerlegt. Auch einige Notschrauben im Getriebeblock haben daran nichts ändern können. Im Moment überlege ich, wie ich die Kunststoff-Platten durch Messing-Teile ersetzen kann, damit „a Ruah‘ ist.
    Gruß
    Johannes

    • Hm, da hat meine bislang keinen Ärger gemacht (*aufholzklopf*). Daß wir beide dieselbe Loknummer haben, ist ja nicht so geschickt. Gut, gegen Deine (vermutlich, wie ich Dich kenne) toll gesuperte kann meine „Schachtellok“ dann ja auch in der Schachtel bleiben, wenn beide sich mal auf einem Treffen begegnen; lieber aber beschriftete ich meine um. Allerdings waren die P8 mit P10-Tender m.W. recht selten, gab es da bei der DB überhaupt noch mehr als die eine?

      Liebe Grüße, Ermel.

      • Hallo Erik,

        ich habe gerade einmal das EK-Buch über die P8 durchgeblättert und auf Seite 255 (Bild 229) genau einen weiteren Bildnachweis gefunden:
        38 2710, Bw Hamm, am 19.6.53 mit S10-Tender. „Die Vorratsbehälter an der Kohlenkastenrückwand kennzeichnen sie als eine der ersten P8 mit Speisewasser-Innenaufbereitung.“ Aufnahme von links hinten. Was mir sonst so auffällt: Alte Windleitbleche; normale Steuerung; Domanordnung D-S-D; Schornstein dick; Führerhausdach rund, aber mit irgendwelchen Luftschlitzen; Tender ohne Bretteraufsatz.

        Die 38 3440 ist auf Seite 312 (Bild 302) zu sehen: Die Lok „vom Bw Frankfurt 1 verlässt den neuen Durchgangsbahnhof Heidelberg am 22.7.56 mit E 580 (Würzburg – Ludwigshafen). Das selbe Bild gibt es auch in dem Buch „Eisenbahnraritäten in Farbe“ (Bellingrodt-Aufnahmen), dann eben in Farbe.

        Was habe ich mit meiner Lok so angestellt? Gräler-Räder; Zylinder nach innen; dazu passend den Mindestradius, um Überpuffern zu vermeiden, auf 1000 mm eingestellt mit Einschränkung der Querspiele der Radsätze (A +- 0,5 mm, B frei, C fast 0, Vorlaufdrehgestell +- 0,5 mm gefedert); Höhenspiel des Vorlaufdrehgestells auf + 0,5 mm begrenzt, um den Rahmenausschnitt der ersten Laufachse verkleinern zu können – das Ausfedern des Vorläufers sollte man nicht begrenzen – wegen der bekannten Fremo-Sprungschanzen; erst Schraubenkupplungen, später Michael-Weinert-Haken (die können Schrauben- und Bügel-); Federpuffer richtiger Größe (Weinert); vorne Weinert-Lampen mit Birnchen, hinten zentrale Lampe in Werkzeugkasten mit 1-mm-Lichtleitern zu den Laternen; Fahnenmast durch Schornstein (Günther) ersetzt; die Anstellstangen hätten es auch noch verdient; Stromabnahme auch von allen Tenderachsen (ohne Haftreifen); Fauli von SB; Sound ESU 2 mit Taktgeber durch kleine Magneten hinterm Kreuzkopf und 2 Reed-Relais seitlich am Rahmen. Die P8 war meine erste Sound-Lok und und ist deshalb von der Kabelage her nicht sehr montagefreundlich ausgefallen.

        Gruß
        Johannes

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