Hoenerwerk: Erste Ideen

Nun ist es also offiziell: Der Ermel plant schon wieder eine neue Fremo-Betriebsstelle. (Das klingt jetzt beim Lesen so, als hätte ich schon etliche gebaut. Das Gegenteil ist der Fall. Aber ich habe schon etliche geplant :-) ) Diesmal ist es ein Bahnhof an eingleisiger (!) Strecke, ein echtes Novum für mich. Vom Einheitsbahnhof nach DIN unterscheidet sich meine Planung durch einen sehr großen Anschließer, eben das Hoenerwerk (mit vollem Namen eine Niederlassung der Hoener & Schierenbeck AG), die Culemeyer-Rampe und die Möglichkeit, durch Austausch von Geländeteilen auch bei den Kollegen von Fremodern in der Jetztzeit heimisch zu sein.

Den aktuellen Stand der Ideensammlung kann der interessierte Leser wie immer im Frokelwiki verfolgen.

Was noch fehlt, ist ein norddeutsch klingender Name. Vorschläge werden dankend entgegengenommen! Aber auch andere Anmerkungen, entweder hier als Kommentar, direkt im Wiki oder auch per Mail, sind wie immer willkommen.

4 Replies to “Hoenerwerk: Erste Ideen”

  1. Hm, noch kein einziger Namensvorschlag, zumindest nicht öffentlich sichtbar. Eigentlich fühlte ich mich, fest im deutschen Südwesten verwurzelt, nicht unbedingt hierzu berufen, aber jetzt will ich doch mal ein paar Vorschläge machen, die für mich als Außenstehenden “schön norddeutsch” klingen.

    Oebelsen als Arbeitstitel, meinetwegen, als Nicht-Fremohikaner kann ich die Signifikanz nicht einschätzen. Aber da drängt sich mir doch gleich der Gedanke auf, den Ortsnamen als Variation auf “Ermel” zu bilden. Ermelsen – klingt doch gar nicht schlecht? Oder Ermelsum. Ermelkamp? Ermeltorf. Sind wir in Ostniedersachsen? Dann passt auch Ermelsleben. Ermelheim oder Ermelsheim könnte fast überall in Deutschland sein. Ebenso Ermelhausen – Ermelshausen nicht, das gehört für mein Sprachgefühl weiter nach Südwesten, dafür ist Ermelhusen eine eindeutig niederdeutsche Variation. Nur auf -ingen bietet sich m.E. keine Ableitung von “Ermel” an, die gut und norddeutsch klingt. Ermeldingen oder Ermelfingen gehören ziemlich eindeutig in den schwäbisch-alemannischen Sprachraum und wären wohl von einem Sippengründer *Arimold oder *Arimolf abzuleiten.

    So, bis hierhin alles aus dem Stegreif, jetzt mal G**gle Earth angeworfen und Norddeutschland auf der Suche nach weiteren Anregungen überflogen. Und siehe da – Barsinghausen inspiriert mich zu Ermelinghausen. Ermelwald. Ermelke. Ermelhorst. Ermelbüttel? Klingt nicht, denke ich. Ermelbostel dito. Ermelau auch nicht. Ermelstedt gefällt mir dafür gut. Ermelfelde? Klingt trotz Oebisfelde schon fast ostelbisch. Oh, ich komme Richtung Wendland, wo die alte slawische Besiedlung zum Teil noch nachwirkt: Ermelitz. Ermelow. Aber Ermelkrug klingt auch wieder gut und gesamtnorddeutsch. Ermelberg oder Ermelbergen auch. Ermelrode oder Ermelsrode – passt in die Heide. Ermelhoff. Ermelhorn. Ermelholz. Ermelbrügge. Ermelkirchen. Ermelhagen. Ermelfeld (passt wieder fast überall nach Deutschland). Ermelbeck. Ich glaube, das genügt fürs erste…

    • Herrjeh, da hab ich doch glatt das Antworten vergessen. Vielen vielen Dank für die Fleißarbeit, … aber meinen Namen mag ich nicht ans EG schreiben, so ein großes Ego hab ich nicht.

      Hätt ich vielleicht vorher dazuschreiben sollen.

      Liebe Grüße, Ermel.

  2. @Svenman: Die ausführliche Abhandlung in Sachen “Ermel…usw” war äusserst amüsant, kreativ und lesenswert!

    Aber etwas ist mir doch noch eingefallen: Fremelsen!

    :-)

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