Baureihe 50: Ab zum Räderabdrehen

Als ich dann irgendwann keine roten Speichen mehr sehen konnte, weil alles zu flimmern begann, habe ich eine Auszeit genommen und dieses wie ich finde in seiner Verworrenheit doch irgendwie ästhetische Bild geschossen:

raederhaufen-50

Es zeigt die Radsätze meiner beiden „neuen“ Roco-50er, frisch lackiert und zur Hälfte bereits gealtert. Sobald das Flimmern nachgelassen hat, werde ich auch die andere Hälfte altern (aber entweder heller oder noch dunkler als die anderen, die beiden Lok sollen ja nicht gleich aussehen) und die Radsätze dann einpacken und zum Abdrehen schicken.

Warum ich die vor dem Abdrehen altere? Weil sie auf dem Fremotreffen in Cloppenburg zu mir zurückkommen sollen und dann direkt eingebaut werden. 50er kann man nie genug haben, weder als Einzelperson noch auf einem Fremotreffen! Und mit frischlackiert-glänzenden (oder schlimmer noch: plastikglänzenden) Rädern sollen meine da aber auch nicht herumfahren. Schließlich habe ich einen Ruf zu verlieren. :-)

Die Alterung der Lokomotiven selber kommt dann also auch die Tage, und auch davon werde ich hier berichten.

3 Replies to “Baureihe 50: Ab zum Räderabdrehen”

  1. Super Sache! Das Abdrehen ist eine Alternative zu nagelneuen Radsätzen in superster Finescale-Manier … Betriebstauglich und auch nett anzusehen, oder? Wohin schickst Du sie und mit welchen Kosten muß man/ich/Du/er/sie rechnen? ;-)

  2. Die Frage meines Vorredners ist auch meine Frage: Wer macht das und was kostet es. Es ist deshalb so interessant, weil Roco-Loks neuerer Fertigung schönere, feinere Radsterne aus Metall haben. Und bei denen stört dann nur der olle Spurkranz. Aber: kommt es dann nicht zur Verzunderung der Laufflächen, wenn bei den Roco-Radsätzen die dünne Nickelschicht nicht mehr darauf ist?
    Freundlich grüßt
    Theo Spielmann.

  3. Kommentar gelöscht (März 2014). Wenn ich einen neuen Räder-Abdreher gefunden habe und empfehlen kann, gibt es einen neuen Blog-Artikel zum Thema.

    Liebe Grüße, Ermel.

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