Spielwarenmesse 2010: Noch ein persönliches Fazit

Nachdem Ermel sich hier schon verbreitet hat, auch noch meine Lieblingsneuheiten. In weiten Teilen sind es die gleichen wie die von Erik, aber das wird vermutlich auch keinen so richtig verwundern. ;-) Aufgrund meiner neu entdeckten Liebe zu Privatbahnen in Epoche III und V liegt bei mir der Schwerpunkt allerdings ein klein wenig anders.

Über mein Gleis von Weinert habe ich mich sehr gefreut. Das, was im Neuheitenprospekt zu sehen ist, lässt auf wunderschöne Gleise hoffen. Auch die 56.2 von Liliput ist eine tolle Sache. Eigentlich wollte ich keine DB-Dampfer mehr kaufen… Zum R 20, Glr 22 und SSlm 25 hat Erik alles Wichtige schon geschrieben.

Brekina hat mich mit dem Modell des Esslinger Triebwagens, wie er auf vielen Privatbahnen zuhause war, überrascht. Die Wagen, die Brekina sich zum Vorbild genommen hat, sind zwar in Süddeutschland unterwegs gewesen, mit einer neuen Beschriftung macht sich der Wagen aber sicher auch gut bei einer norddeutschen Privatbahn. Genau wie bei der 56.2 eine Neuheit, die schon lange auf der Warteliste steht. Ich erinnere mich da an einen Artikel in der Miba aus den 1980er Jahren, in dem Stefan Carstens das Fehlen dieser Modelle angemahnt hat.

Hobbytrade war als Lieferant feiner Güterwagen und dänischer Triebfahrzeuge schon länger bekannt. In einer Zusammenarbeit mit Ade baut Hobbytrade dieses Jahr kleine Henschel-Privatbahnloks.  Diese Dreikuppler waren schon lange als Modell fällig. Die Traxx 160 als standesgemäßes Zugpferd für die Metronom-Doppelstockwagen ist ebenfalls eine willkommene Neuheit. Ende des Jahres kommen dann auch die Metronom-Doppelstöcker mit den niedrigen Einstiegen, die zur Traxx 160 passen.

Von Busch gibt es dieses Jahr wieder eine Reihe hübscher Gebäude und reichlich Landschaftsbaumaterial. Die Feuerwehrwache Ilfeld hat es mir dabei besonders angetan. Schön ist auch die Grubenbahn, die samt Lokschuppen, Fördertürmen und anderen Gebäuden erscheinen wird.

Die Fabrikgebäude von Auhagen versprechen der Renner schlechthin zu werden. Das zur Fabrik passende Verwaltungsgebäude lässt sich auch prima als Wohnhaus einsetzen.

Kurz vor Ende der Messe kündigte Brawa völlig unerwartet noch die Voith Gravita 10BB an, die zunächst in der Ausführung der DB erscheinen wird. Brawa wird aber auch die Liebhaber anderer EVU nicht vergessen, so dass hier zahlreiche Varianten zu erwarten sind.

Von Piko kommt die Vossloh G1206, die sicher auch in zahllosen bunten Lackierungen erscheinen wird.

Auch Real Modell hat wieder einmal ein Herz für Privatbahner. Neben den schon bekannten MaK-Dieselloks wird es dieses Jahr ein Modell der Jung R 42 C geben. Auch hier sind zahlreiche Varianten quer durch die Epochen III bis V zu erwarten. Der Bahnhof Lippramsdorf gefällt mir auch sehr gut.

3 Replies to “Spielwarenmesse 2010: Noch ein persönliches Fazit”

  1. Hallo Frank,

    ja, der Bf. Lippcity au einem Ortsteil meiner Heimatstadt. Da kann ich mir den Scratchbau sparen und die geplanten Module vielleicht irgendwann angehen. Dieses Highlight habe ich auch völlig vergessen beim Statement zu Erik´s Zusammenstellung.
    Die DHG 500 ist eh ein Klassiker, die Vossloh eine Überraschung für Ep. V/VI-Freaks … Und da soll mir noch einer in bekannten Foren sagen, es gäbe nichts Neues. Die haben die Augen einfach nicht auf …

    Gruß
    Andreas

    • Ich bin aber auch überrascht, was die Ergiebigkeit dieser Messe angeht. Für mitten in der Krise ist die Ausbeute mehr als üppig.

      Freut mich, von Dir zu lesen, Frank! ;-)

      Liebe Grüße, Ermel.

  2. Das Gemeuter und Gemecker in diversen Foren kann ich auch nicht verstehen. Bei jedem Hersteller ist doch irgendwas Interessantes zu finden. Dabei sind die Vorlieben der Bahner stets gestreut. Völlig normal.

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