Pwg 14: Teilerfolge

Und weiter geht’s mit den Pwg pr 14. Wer inzwischen kein Flaschengrün mehr sehen kann, dem sei gesagt: mir geht’s momentan nicht anders. Als nächstes kommt deswegen auch mal wieder ein brauner Wagen auf den Frokeltisch — und dann natürlich auch ins Froklerblog.

Das Umfrokeln der Seitenwandausschnitte des ehemaligen DR-Ost-Pwg (siehe letzte Folge) hat denn doch länger gedauert als gedacht, vor allem deswegen, weil mir erst beim vorläufig endgültigen ;-) Einpassen auffiel, daß die Teile (zuzüglich der als Sägeschnittbreitenverlustausgleich angeklebten 0,5-mm-PS-Streifchen) zwar sauber in die Öffnungen paßten, wegen nicht ganz gerader Sägeschnitte aber schief drinsaßen. Mir ist es gelungen, das einigermaßen auszugleichen, wenngleich nicht wie erhofft ohne dann doch noch spachteln zu müssen.

pwg-dr-gespachtelt

Auf  der anderen Seite hab ich das Feld schon mal (in einer nicht ganz passenden Farbe) lackiert, zum einen um Euch einen besseren Eindruck zu vermitteln, zum anderen aber auch, weil es zugegebenermaßen unlackiert noch schlimmer aussah als das obige Bild.

pwg-dr-lackiert

Ja, man sieht, wenn das Licht richtig steht, noch ein bißchen was vom ehemaligen Fenster. Das stört mich aber nicht weiter: nach dem Fertiglackieren und Altern ist das mit Sicherheit weg, und außerdem sieht man von den verschlossenen Fenstern in der Schiebetür, wie das Bild zeigt, viel mehr. Achtet auf den Glanz in den Bretterfugen oberhalb des „DR“. Und die Fenster hab nicht ich verschlossen — das war Fleischmanns Formenbau.

Ja. Eigentlich hab ich mir das mit dem Seitenwandfelder-Tauschen einfacher vorgestellt. Der Wagen ist nicht verloren, das wird schon noch ein ansehnliches Modell, da hab ich keine Bange — aber ob Verstrebungen-Einebnen nicht doch schneller gegangen wäre? (Weiß ich erst, wenn ich’s versucht habe. Oder hat hier wer geglaubt, das sei schon alles gewesen?) Jedenfalls fand ich die Idee erheblich genialer, als sie noch Theorie war. Nicht daß das jetzt was Neues wär … ;-)

Aber wo wir gerade von Fleischmanns Formenbau reden: ich hab da noch einen Pwg-Wagenkasten gefunden, diesmal vom „DB“-Modell mit der falschen Verstrebung des DR-Ost-Wagens. (Das ist der Wagenkasten, dessen Fahrgestell jetzt unter dem Weinert-Kasten sitzt.) Und was sehen meine entzündeten Augen?

pwg-drdb

Die haben doch zwei verschiedene Formen gebaut! Vorn der Ex-DR-Wagen ohne Endfeldverstrebung, hinten der Ex-„DB“-Wagen mit einer solchen. Na bravo, Fleischmann, ganz großes Kino. An dem Ende, wo es egal ist, unterscheiden sich die DR- und „DB“-Modelle (wobei es beide Varianten bei beiden Bahnverwaltungen gegeben haben dürfte), und am anderen Ende haben beide dieselbe Verstrebung, obwohl sie für’s „DB“-Modell falsch ist! Hach, ich könnt mich schon wieder aufregen.

Aber lassen wir das. Fragen wir uns lieber, was wir jetzt mit dem gefundenen Wagenkasten machen. Ich hab da ne radikale Idee: man könnt ja mal einen Pwg pr 14 draus bauen. Aber mal einen etwas anderen.

pwg-flachdach-preview

(Mist. Einmal kurz falsch gekuckt und prompt zuviel weggesäbelt. Nu mussich das wieder mühsam auffüttern. Naja, Strafe muß sein. Wie war der Spruch? Wer mißt, mißt Mist. Wer nicht mißt, baut Mist.) Und warum fehlen da schon wieder die Seitenwandfelder? Weil die bei diesem Wagen mal zur Abwechslung im Selbstbau entstehen werden. Frei nach dem alten Hp1-Motto: Erst bauen, dann denken. ;-)

Fortsetzung folgt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*