Der Imbißwagen von VK

Von VK, oder mit vollem Namen Veit Kornberger Modellbahnzubehör aus Ratingen, liegt hier schon seit geraumer Zeit der Bausatz eines netten kleinen Verkaufs-, Kassen- oder, wie bei mir geplant, Imbißwagens herum. Den Wagenaufbau habe ich hier mal probehalber zusammengesteckt:

imbiss-demo

Es wird deutlich, daß, will man den Wagen mit offener Klappe verwenden, besonders selbige erheblicher Nacharbeit bedarf: die Materialstärke sieht eher nach Geldtransporter aus, die Zusammensetzung aus zwei Teilen führt zu unschönen Ecken und Fugen, und auch das Scharnier sitzt m.E. zu weit innen. Vermutlich geht am Selbstbau aus dünnen PS-Platten kein Weg vorbei, wenn man sich nicht den Wolf schleifen will.  Eine Komplettlackierung ist eh vonnöten, das Ding sieht arg plastehaft aus — und die nur aufgedruckten Lampen können eh mehr Plastizität vertragen.

Auch die Inneneinrichtung, obwohl kaum zu sehen, bedarf einiger Frokelei. Mal kucken, vielleicht wird er dann ja auch noch innenbeleuchtet — je nachdem, wie gut die Innenausstattung aussehen wird ;-)

Hier die wenigen Einzelteile des Bausatzes:

imbiss-teile

Deichsel nebst Stützrad können gefallen, aber die Felgen werden definitv schöneren Exemplaren weichen müssen.

Das klingt jetzt alles viel negativer, als es gemeint ist. Denn ein niedliches Modellchen ist das schon, und für einstelliges Geld auch keinesfalls zu teuer bezahlt für ’ne Kleinserie. Ich seh es sportlich und nehme die Kritikpunkte eher als Gestaltungsanlaß. :-)

Geplant habe ich den Wagen als rot-beige lackierten Imbißwagen der Schlachterei „F. Bratz“, bekanntlich Erfinder der gleichnamigen Wurst samt ebensolcher Kartoffeln. Und viel mehr als diese und natürlich die unvermeidlichen Frikadellen nebst Kartoffelsalat wird er wohl auch nicht auf der Speisekarte haben angesichts der üppigen Größe ;-) des Gefährts. Daß ein passender Lieferwagen nicht fehlen wird, versteht sich von selbst.

Mehr dazu demnächst in diesem Theater …

Nachtrag (ca. 21:00): Jetzt gibt es auch schon eine Voransicht der geplanten Beschriftung. Oben eine Lieferwagen- bzw. Anhänger-Heckseiten-Aufschrift, unten das Dachschild des Imbißwagens.

bratz

5 Replies to “Der Imbißwagen von VK”

  1. Och, der sieht doch eigentlich ganz niedlich aus. Mit einem Fenster in der Rückseite und zugespachtelter Verkaufsfront auch ein astreiner Campingwagen.
    BTW: Hat der ’ne Tür? Irgendwo hinten oder so? Die sollte man besser nicht vergessen. ;-)

  2. Ja, er hat auf der Rückseite eine Tür, so richtig wohnwagenmäßig: oben halbkreisförmig, also quasi romanisch ;-)

    Niedlich find ich ihn auch, sonst hätt ich ihn ja nicht gekauft. Aber einen Wohnwagen draus zu frokeln finde ich nicht so lohnend: erstens gibt’s da schöne Modelle von Brekina, Busch und Schuco, und zweitens finde ich die Form mit der umlaufenden Regenrinne eher wohnwagenuntypisch — normalerweise haben die klassischen Modelle doch eher einen nahtlosen Übergang vom Dach zur Vorder- und Rückwand.

  3. Hallo Erik,

    nun, man könnte die dicke Kante der offenen Klappe mit einer umlaufenden „Fähnchendecke“ wegtarnen. So in Grün-Weiss oder so. Eben lauter kleine Wimpel. Damit will der Verkäufer seinen Kunden etwas mehr Wetterschutz bieten, ohne die lichte Höhe unter der Klappe zu stark zu reduzieren. Und das Wolfschleifen entfällt dann auch (fast).

    • Pfiffige Idee, danke! Ich habe zwar die Neubau-Klappe schon in Arbeit, aber es ist immer gut, eine Alternative in der Hinterhand zu haben. Und vielleicht freut sich ja auch ein anderer Leser, daß er die Klappe nun nicht neu bauen muß :-)

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