Linz und Villach von Roco: Zwischenergebnis

Mittlerweile sind meine beiden Roco-Linze und der -Villach aus der Modellbesprechung zugerüstet, RP25-berädert, umgenummert, innen lackiert und außen mattiert und brauchen demnach nur noch Bügelkupplungen und ein paar Dreckspuren. In alter Tradition zeige ich trotzdem auch mal die Halbfertigprodukte:

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villach-ro-brh-vl-zugeruestet

Das Bild des Fischbauchlinz ist etwas unscharf geworden und eigentlich auch überflüssig, denn er sieht ansonsten genauso aus.

Die Zurüstteile sind von sehr guter Qualität. Sie passen ohne Nacharbeit in die vorgesehenen Löcher, einige brauchen aber für festen Sitz eine Spur Sekundenkleber. Nur die Türgriffe habe ich nicht angebaut, sondern durch ein Stückchen gebogenen Bronzedraht ersetzt: sie standen doch ein wenig arg weit ab von der Tür, das gefiel mir nicht.

Die Wagenkasten-Innenseiten und Trittflächen an Bremserbühnen und Tritten habe ich nach einem Tip von Timo mit Revell 87 gestrichen; das ist nicht der normgerechte Farbton, sondern soll die Grundlage werden für eine Alterung im realistischen Farbton RAL 87-e-und-pi-zig “Holz strapaziert” ;-)  Mattiert habe ich mit Revell-Spraydosenklarlack matt.  Die dadurch leicht angelaufenen Bremserhausfenster sind ein Versehen, gefallen mir aber trotzdem gut.

5 Kommentare

  1. Thomas Sieben sagt:

    Hallo Ermel

    besonders gut gefällt mir, dass Du die Türen, die ja aus Blech gefertigt wurden, innen auch rotbraun lackiert hast. Chapeau
    Thomas

  2. Philipp sagt:

    Was mir gefällt, ist dass an dem höheren Wagen (weiß nicht, ob das nun ein V. oder L. ist), *endlich* mal die Profile aussen an der Bretterwand auch korrekt als H-Profil nachgebildet wurde. Das sehe ich bis heute als größtes Manko aller offenen Wagen an. Wenn alle Profile grob vereinfacht, um nicht falsch zu sagen, als Vierkant nachgebildet werden, muss ich mir über Maßabweichungen von einem mm keine Gedanken machen.
    Beste Grüße, Philipp

    • ermel sagt:

      Das ist eine gelungene opische Täuschung, entsprechend graviert sind die Profile nur am abgeschrägten Ende. Reicht mir aber auch, denn sonst müßte man sie einzeln ansetzen — das hat bis jetzt nur Artitec beim niederländischen GTOW probiert, mit dem vorhersehbaren Huddel mit der Passung und dem Abfallen der Teile. Mir gefällt die Roco-Lösung gut.

      Liebe Grüße, Ermel.

    • Stefan Walter sagt:

      Der “Höhere” ist der Villach :-)

    • Philipp sagt:

      Ich muss mich korrigieren, ich meinte, dass beim Villach (danke, Stefan), die schrägen Profile als H-Profile nachgebildet werden. Da fällt es auch am meisten auf. Siehe dazu auch den niedrigen Wagen (den Linz, im Umkehrschluss).
      Der faule Kompromiss mit den senkrechten, nur am abgeschrägten Ende profilierten Stützen setzen ja alle Hersteller mehr oder weniger gut um.
      Grüße, Philipp

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