Huch, schon wieder Messe?

Die Weihnachtsgans ist gefühlt kaum verdaut, der Böllermüll liegt noch auf der Straße, und wir können schon Messeneuheiten besprechen. Wie bewährt: die Hersteller alphabetisch — mangels spannender Neuheiten fehlende Hersteller sind unten aufgelistet —, die Auswahl streng subjektiv und die Kritik nicht hinterm Berg. Natürlich sind auch Kommentare mit Euren Highlights und Enttäuschungen weiterhin willkommen, erstens wegen der Subjektivität und zweitens weil ich ja auch mal was übersehe. Meine geschätzten Mitautoren haben sich ja durch Nichtstun aus der Affäre gezogen …

  • Artitec macht klar, wo die Epoche-2-Versionen des Roco-Linz/Villach geblieben sind: sie werden nebst allerlei mehr oder weniger militärischen Ladegütern hier vertrieben. Nunja, warum nicht — schön ist jedenfalls, daß Ladegut und Wagen hier nicht zwangsgebündelt werden! Der Villach in Epoche 2c mit braunem Langträger wäre auch für eine schnelle Epoche-3a-isierung nicht uninteressant. Die Zusammenarbeit mit Roco zeigt sich auch in vielen schönen Aufbauten für deren Armee-Dreiachser GMC 353, auch in ziviler Nachnutzung. Von den vielen neuen Kettenfahrzeugen finde ich die Planierraupe D7 der US-Army sehr interessant, die ihr Räumschild nicht hydraulisch, sondern per Flaschenzug heben und senken kann. Auch der Ruston-Bucyrus RB-17, ein britisch-amerikanischer Seilbagger bzw. Kran, könnte in der Epoche 3a mit den deutschen Mencks zusammen manch Trümmergrundstück beackern. Und last but not least seien noch der Traktor Fordson Dexta (ab 1957) und der Mähdrescher Massey-Ferguson MF 830 (ab 1958) genannt. Von den Ladegütern erscheint die Trümmerbahn aus Epoche-3a-Sicht und die doppelstöckige Verladung von VW-Schwimm- und -Kübelwagen auf O-Wagen aus historischer Sicht spannend (sowas gab es mal auf Klagenfurt von M&D auf Klein-Modellbahn-Basis, aber Artitecs Umsetzung sieht im Video viel feiner aus). Sachen wie Faß- oder gestapelte Ziegelladung oder auch VW-Käfer unter Plane sind ohnehin epochenübergreifend zu gebrauchen. Schöne Sachen mal wieder!
  • Auhagen entsinnt sich des Fabrikbaukastens und bringt vielversprechende Neuheiten: ein Sheddach, eine Brandschutzmauer zum Aufsetzen aufs Dach sowie viele neue Wandteile und “Säulen zum Bau von Obergeschossen. Alles an sich sehr begrüßenswert, aber in der Ausführung hätte ich mir etwas mehr Liebe zum Detail gewünscht; trotzdem schön, daß es da mal wieder weitergeht!
  • Brawa macht endlich einen Handbrems-Oppeln! 50 Jahre (seit der Vorstellung des Liliput Oppeln 1966) war für diese Marktlücke, die drei Hersteller mit jeweils für ihre Zeit zu schlechten Modellen zu füllen versucht haben, ja auch wirklich ein hinreichend hohes Alter. Ansonsten kommen von Brawa der Pwg pr 14 (warum kein Pwg pr 12? Sicher, 14er sind auch schön, erst recht in der DB-typischen Verstrebung, aber 12er hat noch nie jemand gemacht) und Otmm 70 (warum kein Otmm 57? Dasselbe Spiel: 70er gibt’s von Roco und Märklin, 57er noch gar nicht). Und natürlich viele viele bunte Wagen — und ein paar willkommene realistische Kesselwagen-Beschriftungsvarianten aber auch. Für die Epoche-4-Fraktion ist der MDyg 986 mit Plattenwänden höchst erfreulich. Weniger erfreulich ist, daß man als Neuentwicklung des offenen pa-Behälters mal wieder den schon von Märklin angebotenen Eoskrt 022 der Baujahre ab 1960 nimmt statt des ab 1951 gebauten, häufigeren Eoskrt 021. Angesichts von Ddikr 603, also Behältern “für genießbare Flüssigkeiten”, bleibt mir nur, den Brawa-Verantwortlichen auch weiterhin einen guten Durst zu wünschen …
  • Brekina brennt mal wieder ein Neuheiten-Feuerwerk vom Feinsten ab. Für meine Leib- und Magenepoche 3a am spannendsten sind der Hanomag L28 als Kastenwagen und der mächtige dreiachsige “Trambus” Büssing 12000 T, aber auch für spätere Epochen sind einige tolle Formneuheiten zu erwarten: Daf “Daffodil” (ab 1958), Mercedes /8 Krankenwagen “hoch-lang”, IFA 4000 S-1 als Feuerwehr-Drehleiter, Setra S 12 (war schon mal bei VK-Modelle angekündigt, ist aber keine Doppelentwicklung — man hat sich laut Aussage von Brekina geeinigt, sehr löblich!) und Jeep Grand Wagoneer dürften die Hauptneuheiten sein, neben natürlich unzähligen Varianten. Runde Sache!
  • Busch zeigt neben seinem US-Schwerpunkt ein paar neue Fachwerkhäuser und viel netten Kleinkram vom Parkpavillon und Säulenbogen über Werkstatteinrichtungen und Faßtankstelle bis hin zur Friedhofsmöblierung. Hübsch auch der kleine Eimerkettenbagger. Bei den Autos ist mein Highlight der Mercedes L 3000 A Kriegsdreitonner, aber auch die lange Mercedes G-Klasse, die Nagetusch Wohn- und Verkaufswagen und der angekündigte Garant-Halbbus werden ihre Freunde finden. Feldschmiede und Lanz-Motor als Fuhrwerke sind auch schöne Zutaten für die älteren Epochen — bei Busch ist tatsächlich für jeden was dabei dieses Jahr.
  • Dreika Modellbau, die Älteren werden sich erinnern, hat vor Jahren einen wunderbaren Goliath Express geliefert und verfiel dann in krankheitsbedingte Funkstille. Dieses Jahr kommen sie im Vertrieb von Busch wieder, was allein schon eine Meldung wert ist — auch wenn es da erstmal noch keine Formneuheiten geben wird.
  • Fleischmann bringt E 52 und modernisierte E 60 und fällt ansonsten nur durch teilweise eher obsure Variantenreiterei auf. Noch am bemerkenswertesten die Chutzpe, die zur Tarnung der KKK-Federn wüst in den Laderaum geschmissenen Kisten auf dem Wagenboden des Gl 11 als “Mit Laderaumeinrichtung” zu bewerben. Aber die Preise werden wieder realistischer — der X Erfurt (später X 05) mit neuer (bzw. vom Om 12 geerbter) Druckluftbremse für 15,90 Euro zum Beispiel ist gefühlt nachgerade preiswert und bietet sich, da Erfurts meist ungebremst waren, als Bremsenspender für die vielen ungebremsten Om im Arbeitsvorrat an. Interessant auch der preußische G Hannover (später G 02) in einer Formvariante mit Fenstern als grüner Bahndienstwagen der DB.
  • Heris hat aus dem Modern-Gala-Debakel anscheinend die Formen des “Zickzack-Schlafwagens” WLAs4ü(e)-50 übernommen und will den wieder auf den Markt bringen, allerdings (noch?) nicht in der hier schon 2012 ersehnten Ursprungsausführung als WLB4ü(e)-50. Und von Makette erbt Heris den zweiachsigen französischen Doppelstock-Autotransporter. Wäre ja schön, wenn das dann auch mal alles in die Läden käme — allein, der neue Hersteller gibt da mit seinem bisherigen Ankündigungs-zu-Lieferungs-Verhältnis nur wenig Anlaß zur Euphorie. Die Hoffnung stirbt zuletzt …
  • H0fine bringt geätzte Fenster für den Auhagen-Fabrikbaukasten, allerdings “nur” richtige Fabrikfenster mit vielen kleinen Scheiben in Metallrahmen (beim Vorbild), nicht die Standard-Holzfenster. Trotzdem spätestens bei beleuchteten Gebäuden im Vordergrund eine interessante Alternative, wenn auch logischerweise nicht ganz günstig.
  • Märklin wollte ich ja eigentlich weglassen hier, aber okay, die Baureihe 42 ist nicht komplett uninteressant, jetzt wo ich nochmal im EMB nachgelesen habe, was man an der Liliput-Maschine gleichen Vorbilds alles so zu ändern hätte, bis man sie ein Modell nennen kann. Und OOtz 44 (Erz Id, die ganz flachen) fast auf dem Niveau der Klein-Modellbahn-Modelle sind ja auch nicht schlecht — mit Sicherheit leichter zu finden als jene jedenfalls, wenn man angesichts von nicht mal 50 Vorbildwagen einen zu brauchen meint.
  • Piko bekommt schon mal den Preis für den unübersichtlichsten Neuheitenprospekt. Mitteleinstiegswagen, insbesondere der Steuerwagen ohne Gepäckabteil, sind aber keine schlechte Idee, und der D-Zug der 54er Bauarten in Epoche 3 ist auch lang erwartet — hoffentlich sind die Wagen nicht chromoxidgrün! Ob die Welt indes eine zweite E 52 (neben der schon länger in der Luft liegenden Fleischmann-Neuheit), eine weitere Bügelfalten-E 10 (wer hat noch keine?) und einen dritten VT 98 (nach Roco und Mätrix) gebraucht hat, bleibt offen.
  • Preiser nimmt sich spürbar weniger vor als in den Vorjahren, vielleicht kommen dann ja auch mal ein paar Rückstände in die Läden? Neben allerlei modernen Figuren ist aus “ewigvorgestriger” Sicht ;-) das Treiben auf dem Mittelaltermarkt noch eher brauchbar, Mönche und Marktfrauen zum Beispiel haben sich ja nicht so sehr verändert seither. Auch die Apfelpflücker gehen als 50er-Jahre-Personal durch, und das NSU-Kettenkrad wurde hier und da auch noch ein paar Jahre zivil weitergenutzt.
  • Rietze bringt nur eine Epoche-4-Formneuheit: Mercedes O 305 G kommt in beiden Front-Varianten, also mit Stadtbus- und StÜLB-Front.
  • Roco bringt den FF (bzw. EE) der FS Italia, also den langen metallenen Spitzdachwagen. Löblicherweise mit je zwei Varianten beim Wagenkasten (vier vs. acht Lüfterschieber je Seite), Federpaketen (ein vs. drei Pakete je Rad) und Achslagern (Gleit- vs. Rollenlager), aber leider in ziemlich dämlichen Sets — als hätte es in der Epoche 3 nur Wagen mit vier Lüfterschiebern gegeben! Bei den Vorbildstückzahlen im knapp vierstelligen Bereich und der Nicht-EUROP-Tauglichkeit des Vorbilds sind Sets aber eh sinnfrei. Ansonsten noch interessant: ein abgebordeter Linz als Xfm-Wagen. Für die Epoche 4 sei der Tombereau UIC I der SNCF anempfohlen: in UIC-Rot ein toller Farbtupfer, im EUROP-Park und damit universell einzusetzen — und sonst das wohlbekannte, sehr gute und sehr preiswerte Modell. Und, ach ja, die 85 kommt dieses Jahr anscheinend wirklich. Doch, echt! Es ist sogar ein Handmuster im Prospekt, nach den paar Jährchen schon! Noch älter, aber sehr willkommen, sind Wiederauflagen einiger ziviler Straßenfahrzeuge und, wichtiger fast noch, der zugehörigen Lenkungsteile.
  • SAI macht ein zwar französisches, aber wohltuend schlichtes Automobil der 1930er Jahre: den Renault Vivaquatre KZ 9.  Man ist ja nicht verwöhnt mit Autos aus dieser Zeit, meistens sind die erhältlichen Modelle ja seltene oder ultraseltene Luxuswagen und damit für Sammler, aber nicht als Modellbahnausstattung interessant. Siehe zu diesem Thema auch VV Models!
  • VK-Modelle kündigt zumindest im Prospekt immer noch den Setra S 12 an, von dem Brekina behauptet, man habe sich geeinigt, daß VK ihn nicht mehr bringen wolle. Man wird sehen, was da rauskommt. Außerdem gibt es bei VK eine neue Hamburger Tram vom Typ V6E, ein Umbau auf Einmannbetrieb aus den späten 60er Jahren eines Wagens aus den frühen 50ern; ich hoffe natürlich auf die Ursprungsversion als Variante. Eine weitere Hamburger Neuheit von VK findet sich exklusiv bei Stadt im Modell: der Magirus Saturn II in der Hamburg-Version mit großen Zielschildern und hochgelegtem Auspuff; auch hier steht zu hoffen, daß die Standardversion irgendwann bei VK selber erscheinen wird. Last but not least kündigt VK auch noch einen Scania LB 76 als Sattelschlepper an, wiederum eine Doppelentwicklung mit dem letztjährigen Brekina-Modell, wobei der VK aber deutlich detaillierter und variantenreicher zu werden verspricht — schade und unsinnig finde ich sowas aber trotzdem.
  • VV Models kümmert sich wie schon SAI um den Bedarf an “ganz normalen Vorkriegsautos” und bringt den Adler Standard 6S von 1927. Sicher schon ein Oberklassewagen damals, aber er lief (und kommt) auch als Kraftdroschke, und auch für den zivilen braucht man jedenfalls keine Ausrede wie für die vielen mächtigen Maybachs, Cadillacs und wie sie alle heißen, die uns die Industrie aus dieser Ära üblicherweise so anbietet.
  • Weinert bringt zu seinem “Mein Gleis” jetzt auch wirklich verkürzte Weichen mit nur noch 1450 mm Radius und 8,6°, aber optisch auf dem gleichen hohen Niveau wie die bekannten maßstäblichen. Für Nebengleise sicher eine Option und ein deutliches Zeichen, daß man damit ernsthaft und langfristig konkurrieren können will. Sinnvolle Ergänzungen wie einzelne Weichen-Kleineisen und eine Lackierschablone für Betonschwellengleis runden das Programm weiter ab. Sonst gibt es ungewohnt wenig: Wiederauflagen des (Günther-)VT 86.9 und der BR 87 und ein paar hübsche Kleinigkeiten wie Milchtanks und Ölkannen, Kabelrollen-Anhänger, Schub- und Sackkarren etc., aber keine großen Formneuheiten.
  • Wiking konzentriert sich wie angesagt hauptsächlich auf Doppelentwicklungen, von denen das Magirus-Hauber-LF 16 angesichts der Ebay-Preise für den lange vergriffenen Preiser-Bausatz noch die erfreulichste ist. Als komplette Neuentwicklung kommt aber die seit nunmehr 50 Jahren vermißte VW-T2-Doppelkabine — allerdings erscheint mir nach Betrachten der Werksfotos des “Silberlings” ein Jubeln noch verfrüht, aber gespannt darf man wohl sein. Unimog 401 “Froschauge” und noch einen langen Land Rover Defender hätte man sich hingegen sparen können. Das aktuelle Mercedes E-Klasse T-Modell war nach der Limousine zu erwarten.

Kommen wir zum Kleingedruckten. Letzte Änderungen:

  • 16. Februar: pa-Behälter bei Brawa ergänzt
  • 10. Februar: SAI und VV Models
  • 1. Februar: Artitec, Busch, Preiser, Weinert, Wiking; Dreika aktualisiert
  • 26. Januar: Rietze (nur Stadt im Modell-Exklusivmodell), VK-Modelle
  • 25. Januar: Heris, Text bei Auhagen aktualisiert
  • 24. Januar: H0fine
  • 20.Januar: Brawa
  • 18. Januar: Auhagen und Brekina
  • 16. Januar: Dreika; bei Roco SNCF UIC 1 und bei Piko E 52 ergänzt
  • 15. Januar: Märklin (und Trix)
  • 12. Januar: Vorlage mit Fleischmann, Piko und Roco

Wegen aus Autorensicht uninteressanter Neuheiten nicht aufgelistete Hersteller (ohne Anspruch auf Vollständigkeit: die kleinen sind zu zahlreich, sie alle hier aufzulisten): Bemo, ESU, Exact-Train, Herpa, Kibri, NMJ, NPE, Lemke/Hobbytrain, Lenz, Liliput, Rivarossi, Schuco, Tillig, Trix, Viessmann, Vollmer.

6 Kommentare

  1. Thomas sagt:

    Hach, das spricht einem ja wieder direkt aus dem Herzen. Genau meine Einschätzung der bisherigen Saison durch die rosarote Brille des Epoche-III Enthusiasten.
    Allerdings muss man GFN immerhin zugute halten, dass sie nach Äonen bemerkt haben, dass man den G02 auch in Ep. III anbieten könnte – warum allerdings mit Bremserhaus, erschließt sich da nicht.
    Und Roco könnte den Behelfspersonenwagen ja auch mal mit einer 3 als Klassenziffer versehen – aber na ja: Linz-Flachwagen, FF der FS und der G02 sind ja auch schön.
    Jetzt muss man halt auf BRAWA und vielleicht Liliput schauen, was da so passiert…

    • ermel sagt:

      Das mit dem G 02 in Epoche 3 ist halt ein Problem, weil GFN für beide Versionen eindeutig Epoche-2-Formen gemacht hat: mit Handbremse und langem Bremserhaus (statt abgebautem), ohne Handbremse mit dieser Griffe-und-Tritte-Orgie an einer Stirnwand. Davon ist der Handbremswagen in Epoche 3 schon weniger exotisch als der andere :-)
      Ich hoffe nur, daß das Modell wenigstens Endfeldverstrebungen haben wird. Die Seitenwandform dafür gibt es ja, wie mein (in dieser Form noch exotischerer ex-Epoche-2-)Nichthandbremswagen im Link oben zeigt …

  2. ThomasW sagt:

    Ich freue mich auf den 628.4 den Roco nun vorgestellt hat – da hat es sich ja ausgezahlt,. das ich erst vor einigen Wochen einen 628.2, gebraucht beschafft und nun mit Decodern in einen fremotauglichen Zustand gebracht habe…

    Dazu einige nette Güterwagen, sieht ganz nett aus…

  3. KaiL sagt:

    Tja, was soll ich sagen – in Spur N bin ich jetzt schon begeisterter als an den gesamten Neuheiten des letzten Jahres. Bisher bei jedem Hersteller ein “na geht doch” dabei:

    * Fleischmann hat den Weinkesselwagen geschrumpft und liefert damit die erste Güterwagen-Neukonstruktion seit bald 10 Jahren. Und vor allem eine, bei der man erstmal für ein paar Jahre Realismus und den Hang zu skurilen Werbeaufdrucken zugleich bedienen kann.
    * Piko bringt nicht viel, aber mit der Baureihe 82 seine erste Dampflok in N. Und es gibt nicht nur zum ersten Mal in N eine Tenderlok mit Sound, sondern man kann sich auch noch aussuchen, ob man den haben will.
    * Märklin N… Ach ne, noch heißen die ja Trix ist da zwar nicht so gnädig und wenn man das Modell nicht durch Technik-Spielkram genug verteuern kann, dann eben durch bescheuerte Sets. Doch in einem dieser Sets versteckt sich ein G 10 mit vier Klappen – was man doch so alles aus den alten Formen gräbt.
    Aus den gleichen kommt ein sehenswerter Uacs für die Ep.4, bei dem ich schon einige neidische H0er vernommen habe ;)
    Und dann noch Schlafwagen UIC-Y – möge “WL” ihnen gnädig sein.
    * Und dann wäre da noch die kleine Marke “Modellbahn-Union”, bei der schon in Köln ein Omm 37 rumstand (wenn auch noch nicht so ganz perfekt). Naaa, höre ich schon wieder neidische H0er? Achja, der kommt mit und ohne Hütte.

    …jetzt hoffe ich bei Brawa noch auf Donnerbüchsen und bei Arnold auf einen Rheingold 1983, dann ist die Moba-Welt ideal.

  4. Matthias Muschke sagt:

    “…und Otmm 70 (warum kein Otmm 57? Dasselbe Spiel: 70er gibt’s von Roco und Märklin, 57er noch gar nicht)…”

    Wenn das Teil dann neben Rofl und Mätrix steht und man endlich einen Wagen mit korrekter Breite und entsprechender Behälterneigung hat, erübrigt sich diese Frage hoffentlich… Entscheidend dürfte gewesen sein, dass es diesen Wagen eben nicht nur bei der DB gab…

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